GEFRO goes facebook
Wir beide haben uns entschlossen, diese Seite einzustellen und alle Interessierten über unseren facebook-Account "GEFRO-Alpinteam" auf dem laufenden zu halten.
Herzlichen Dank an alle 12336 Besucher unserer Seite - man trifft sich bei facebook....
Bernd + Jox
Der TAR 2011 hat begonnen und wurde beendet...
...für manche früher (Jox), für manche zum richtigem Zeitpunkt (Bernd, Bernd (Rette), Matthias und Peter...). Ich musste leider nach 6 Etappen die Segel streichen, und das ist mir wahrlich nicht leicht gefallen! Ich hatte 2 komplett offene Fersen, die aber gar nicht das Hauptproblem waren. Mein kleiner Zeh (mal wieder), der übrigens gar nicht sooooooooooo schlimm aussah, ist immer schmerztechnisch komplett explodiert, wenn sich ein Schuh nur im gleichen Gebäude aufhielt. Ich war auch way beyond Blasenpflaster oder Schmerzmittel. Ich konnte einfach keine Schuhe mehr anziehen, und 2500m die Rappenscharte runter...naja, ich weiß nicht!
Natürlich wollte ich Bernd (Rette) nach seinem Zieleinlauf sofort ein Startversprechen für nächstes Jahr abringen....sein Kommentar:"Das fragst du mich allen ernstes jetzt?" - Ich glaub das war ein JA!
Den anderen gartuliere ich hier auf diesem Wege mal ganz herzlich, v.a. Matthias, der seit gestern etwas mit seinem Magen zu kämpfen hatte...von Hausbau und dem zu Hause gebliebenem 3er-Pack ganz zu schweigen! (damit muss er natürlich nicht kämpfen!!!)
Fotos folgen hier oder bei FB, und Pläne für nächstes Jahr gibt`s auch schon! (siehe oben, bzw. checkt mal irontrail.ch.....das wird dann wohl DON`T TELL ME WHAT I CAN`T DO TEIL III)
In diesem Sinne, Herbstzeit ist Laufzeit!
Keep on running!
P.S.: Reise, nächstes Jahr bist du fällig!!!
Immer wieder Widderstein
Es ist und bleibt ein wunderschöner Berglauf - der Widdersteinlauf. Ein tolles 15 km langes Streckenprofil, angenehme 850 Höhenmeter im Anstieg und für jedermann machbar. So sind Jox und ich dieses Jahr mit großer Mannschaft (Reise, Lönnie, Matthias, Bernd O. Baschti, 2x Schnitzi und Peter D.) und Fan-Begleitung angereist.
Das Wetter war ideal, jedoch wurden wir angehalten den Abstieg etwas langsamer anzugehen, da durch die letzten Regenfälle alles ziemlich aufgeweicht und schlammig sei.
Noch vor dem Start sprach man darüber, die ersten beiden km langsam anzugehen, sie wurden in der Meute dann aber doch unter 7 min gelaufen und beim Anstieg in den ersten Berg sprengte es das Teilnehmerfeld ganz schnell auseinander. ;-) Jox hängte sich gleich einmal an die vordere Spitzengruppe dran, wobei wir anderen alle so ziemlich auf Sichtkontakt blieben. Der höchste Punkt, die Widdersteinhütte auf 2015m war nach knapp 1 Stunde erreicht und von hier ging es die knapp 850 hm wieder runter. Es war wirklich sehr rutschig und "muddy", auch gab es ein paar Stürze, aber es war die Chance noch ein paar Sekunden gutzumachen.
Letztendlich konnten wir beide unsere bisherigen Zeiten deutlich unterbieten und so belegte Jox in 1:35 Std. Platz 23 und ich in 1:46 Std. Platz 53, in der Teamwertung wurden wir 7.
Also, - bis zum nächsten Jahr...
"Don`t tell me what I can`t do!", Part II
Kurzbericht...wir haben überlebt! Nach der Zugspitzaktion von vor 2 Wochen war das Ganze schon so `ne Sache mit einem Triathlon über die Ironmandistanz! Um`s erst mal kurz zu machen, Bernd 11.04, ich 10.17! Heute (der Montag danach) hab ich ein leichtes Ziehen im hinteren Oberschenkel und werd heute mal Pause machen! Bernd hat vorgeschlagen, morgen schwimmen zu gehen...ich wusste im ersten Moment gar nicht, wovon der eigentlich spricht! Ich hab beschlossen, höchstens noch einmal dieses Jahr zu gehen, und das nur falls...aber dazu zu gegebener Zeit mehr!
Jetzt liegt erst mal die Konzentration auf dem Panorama-Ultra...wenn ich allerdings daran denke, wird das Ziehen gleich wieder ein bisschen stärker!
Ankunft Zugspitze - nächster Halt: Roth
Lang Junior mit Senior (dem treuesten GEFRO-Alpinteam-Fan)
Wenn auch etwas verspätet aber dann doch ein kurzes Resümee vom Zugspitz-Ultratrail. Zu sechst angereist, 5 gefinisht, keiner verletzt, ein letztendlich doch ganz erfolgreiches Wochenende liegt hinter uns.
Der Streckenchef versprach beim Briefing optimales Wetter auf einer traumhaften Strecke, was auch in Erfüllung ging. Die Strecke, die durch tolles alpines Gelände verlief war teilweise sehr matschig aufgrund der Regenfälle des Vortages.
Jox und Consti, die beide die Ultrastrecke über 101 km und knapp 5500hm angingen, starteten bereits um 07:15 Uhr in Grainau, während Peter B., "Reise", Bernd O. und ich um 7 Uhr mit dem Bus nach Leutasch gekarrt wurden, da dort unser Start um 9:15 Uhr für den Supertrail über 69 km und knapp 3300 hm lag.
So kann ich von mir berichten, dass ich bereits nach knapp 15 km und 1500hm auf dem höchsten Punkt der Strecke merkte, dass heute nicht mein Tag war, der Akku war leer. Die anschl. 5 km und 900hm bergab konnte ich keine Zeit gutmachen und bei der 2. Verpflegungsstation (auf die ich mich gefreut hatte) konnte ich nicht richtig essen. So erbarmte sich Bernd O. meiner und lief weitere 14 km mit mir zusammen. "Reise" war uns schon beim ersten Anstieg enteilt. Bei km30 hat uns Peter B. eingeholt, welcher bester Laune war und anscheinend vor Kraft strotzte. Auch Bernd O. hatte die besseren Beine, so dass er ab der 3. Verpflegungsstelle die Verfolgung von Peter aufnahm.
Da ich wieder nicht richtig essen konnte, der Magen rebellierte, entschloss ich mich bei km50 auszusteigen, zumal ich nicht mehr laufen, sondern nur noch gehen konnte. Auf den letzten 18km kam noch einmal ein brutaler Anstieg mit 1200hm und über 1800hm hinab, was ich nicht mehr gepackt hätte.
So stieg ich gemütlich nach Garmisch ab und ließ mich in den Zielbereich chauffieren.
Hier wartete ich auf die Helden, von denen "Reise" als erster von uns nach 10:07 Std. gefolgt von Bernd O. und Peter B. gemeinsam den Zieleinlauf genießen konnten.
Die beiden anderen Wahnsinnigen "Beach-Short-Consti" finishte als Gesamt 14. in 13:37 Std. und Jox als 21. in 14:07 vor 451 Startern!!!
Nun geht es am Sonntag, 10.07. weiter nach Roth zum Triathlon über die Langdistanz, anschl. folgen noch der Widdersteinlauf, Panorama-Marathon bevor es Anfang September zum Transalpine-Run 2011 von Oberstdorf nach Latsch geht.
"Don`t tell me what I can`t do!"
Diese Zitat aus meiner Lieblingsserie (Lost...ich weiß, ihr wisst das schon....!) ist das Motto des Wochenendes! Mal schauen wie es uns so geht nach 70 bzw. 100km...die Zugspitze ruft, und wir werden folgen!
Ein Bericht folgt, wir hofen natürlich ein Erfolgsbericht!
Bilder gibt`s keine, v.a. keine ab km 50! Wir wollen die Leute, die sich ab und zu auf unsere Seite verirren, motivieren und nicht abschrecken.
So long...and keep on rockin` the mountains!
Jox
Ironman 70.3 St. Pölten
Und wieder was hinter uns gebracht. St. Pölten ist schön, allerdings für einen so kurzen Wettkampf schon eine ganz schöne Fahrerrei. Immerhin liegt St. Pölten knapp 50 km vor Wien.
Am Samstag die übliche Registriererei, schnell Einchecken vor dem drohenden Gewitter, was aber dann doch nicht kam. Am Abend noch in der City beim Italiener das IRONMAN-Menü I mit - richtig - Nudeln, und ab aufs Zimmer zum DFB-Pokal-Finale kucken.
Da Darren mit den Profis bereits um 7 Uhr startete, hatten wir noch etwas Zeit, da die Startwellen nach Altersklasse rausgingen, so waren Jox und ich erst um 8.10 Uhr dran, zwischendrin durfte Peter Büttner in den 17 Grad kühlen See.
Darren verließ nach 29 Minuten das Wasser mit knapp fünf Minuten Rückstand auf den Führenden. Jox brauchte 35, Peter 37 und ich 38 Minuten für die 1,9 km.
Auf dem Rad hatten wir, wie vor 2 Jahren wieder etwas Pech mit dem Wind, da auf dem knapp 20km langen Abschnitt auf der gesperrten Autobahn, dieser wieder direkt von vorn kam, so dass man hier schon ganz schön zu kämpfen hatte. Die landschaftlich schöne, aber doch mit 800hm gespickten 90 km erledigte Jox als schnellster mit 2:30 Std, gefolgt von Darren 2:33, Bernd 2:41 und Peter mit 3:01 Std.
Mittlerweile war es Mittagszeit und die Sonne brannte für die Jahreszeit ungewohnt heiß. Daher hatten wie alle ganz schön mit der Hitze zu kämpfen, was auch dementsprechend etwas unerwartet schlechte Laufzeiten zur Folge hatte. Auch hier war Jox der schnellste mit 1:31, darauf folgte ich mit Darren mit je 1:52 und dem Peder mit 2:03 Std.
Ich denke wir alle waren froh, dass es vorbei war, da es zum Schluß doch ne ganz harte Nummer war.
Triple XXX is out...Triple GGG is all what it`s about!
Triple GGG ist kurz für GEFRO GOES GRÜNTEN... ja, wir haben es getan; wir hatten zwar Unterstützung, aber wir haben es getan! Geplant war das Ganze ja bereits letztes Jahr, aber wie das halt so ist, so fehlte uns wohl 2010 entweder die Zeit, oder der Mut, oder beides! Um was es egentlich geht? Ach ja, wir waren auf dem Grünten... nachts! Das ist so gesehen jetzt erst mal nix Besonderes! Wenn man aber bedenkt, dass wir zu Fuß oben waren (auch noch nix Besonderes) und die Tour in Ottobeuren losging (jetzt wird`s interessant), dann kann man durchaus von der ersten richtigen AKTION 2011 sprechen.
Unterstützt wurden wir von Holger-holy smoke-Jinczek und Gefro-Nachwuchsmann Johannes-Rock`n Roll-Reisacher. Kurz das ganze in Zahlen:
75km
1500Hm
10h bis zum Grüntenhaus
Losgelaufen sind wir um 14.00 Uhr in Ottobeuren, Treffpunkt war dann mit meiner Frau in Burgberg (was nicht 100% klappte, aber darüber legen wir mal ganz elegant den Mantel des Schweigens; nur soviel... Männer können genausowenig einparken, und orientieren können sie sich auch nicht!). Dort dann kurz Pause und Kuchen tanken... siehe Foto, und hoch zum Grüntenhaus. Dabei machte sich meine Frau noch ein bisschen unbeliebt, da sie das Tempo machte, wir aber mit dem Thema Tempo an diesem Tag bereits abgeschlossen hatten. Egal, auf jeden Fall hab ich jetzt schon ein Ostergeschenk für sie...einen Speedcross!!!
Apropos unbeliebt... Holger hat sich an diesem Tag auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert, was das angeht... er sagte nämlich so nach 30km ganz frech:"Mir tut nix weh... das wäre ja schlimm wenn mir jetzt schon was weh täte!" Mein nächster Gedanke war "TÖTEN!"
Wie immer an dieser Stelle (das Wetter ist auch so schön!), schaut euch die Fotos an... die sagen ja bekanntlich mehr als 1000 Worte!
Gruß
Jox
Aggenstein - die 27ste
Der Aggenstein ist und bleibt einfach ein super Berg für ein kurzes Berglauftraining. So zum x-tenmale auch am vergangenen Freitag. Frühlingshafte Temperaturen von 15 Grad, erlaubten "kurz oben, kurz unten". Begleitet wurden wir von "Reise", ein junger Ex-Fußball-Profi, der nun auf den Geschmack gekommen ist und in Zukunft seine Beine lieber den Bergen, als den Tritten seiner Gegenspieler opfern möchte ;-)
Weiter begleitete uns mein Labrador "Nelly" die, bevorteilt durch Quattro-Antrieb, uns das Tempo vorgab.
So hatten wir bei unserem ersten Berglauf in diesem Jahr einen schönen Auftstieg bei strahlendem Sonnenschein durch vereinzelte kleinere Schneefelder. Kurz oben am Gipelkreuz angeschlagen und wieder runter ins Tal.
Ja, der ideale Einstieg in die Saison 2011.
Schläfst Du noch oder läufst Du schon...
"Ja Servus, hier ist der Michi. Ist Deine Frau am Samstag bei IKEA?" So lautete der Anruf von besagten Michi vor zwei Wochen. "Wuschel, ich und noch ein paar wollen am Samstag von MM zu IKEA laufen und wir brauchen noch jemanden, der uns aus MM raus und nach Ulm führt. Start 5 Uhr - bei Dir!"
Die sind nicht ganz sauber. Ich kann noch keine 50 km laufen, - mal eben so in der Früh. Aber ok, doch überredet. Kurz Jox angerufen. Hat jemand gezweifelt? Na also.
Es war also geplant, zu IKEA zu laufen, dort zu frühstücken, uns abholen lassen und wieder nach Hause. Da mir dies aber insgesamt zu spät wurde, haben Jox und ich uns entschlossen, etwa nach der Hälfte wieder umzudrehen und heimzulaufen.
So war es vergangenen Samstag, 5 Uhr morgens, als wir beide, Michi und Wuschel (beide haben wir 2009 beim Transalpine-Run kennengelernt) und noch drei bei angenehmer Temperatur auf dem Iller-Rad-Weg Richtung Ulm aufmachten. Bis ca. 7 Uhr liefen wir noch mit Stirnlampen und hatten richtig Spaß dabei. Vor Altenstadt kurze Pause, etwas Essen, Verabschiedung und zurück nach Hause. Michi mit Teeeem lief weiter Richtung Norden. Ob sie dort je angekommen sind, wissen wir nicht, wir haben nichts mehr von ihnen gehört .... ;-)
So waren wir beide um 9 Uhr wieder zu Hause und es gab keine 100 Köttbullar, wie von Jox gefordert, sondern einen schön gedeckten Frühstückstisch.
Langsam beginnt die neue Saison
Ja, das neue Jahr ist schon ein bißchen älter und wir waren nicht untätig. Das Training läuft eh, aber so waren wir doch mit der Wettkampfplanung und den damit verbundenen "Nebenkosten" beschäftigt.
Wir freuen uns unheimlich, dass wir uns auf unsere bisherigen Sponsoren verlassen durften und sie uns die kommende Saison wieder unterstützen. Allen voran die Firma GEFRO, die im Jahr 2011 auch Co-Sponsor des Transalpine-Runs, sowie der Salomon-4-Trails ist.
Also liebe Teilnehmer, freut Euch, bei beiden Wettkämpfen werdet ihr auf der Strecke, sowie im Ziel mit GEFRO-Produkten bestens versorgt.
Unser Bekleidungsausrüster SKINFIT steht uns ebenfalls wieder mit seinen hochwertigen Produkten zu Seite, ebenso und neu hinzukommen die Firma Sport Buck aus Kempten, die uns mit Salomon-Trailrunning-Schuhen den richtigen Grip in den Bergen gibt.
Ebenfalls ein herzliches Dankeschön an Thomas Pester und Markus Riedmaier (Quattro Folio). Ohne Euch allen wäre so eine Saison nicht durchführbar.
Gutes neues Jahr an alle Gefro Fans!!!
Wir wollen hier allen Unterstützern und auch allen Ab-Und-Zu-Vorbei-Schauern ein gesundes und sportlich erfolgreiches 2011 wünschen. Wie hoffen alle unsere Aktionen haben euch gefallen und ihr schaut auch dieses Jahr hin und wieder bei uns rein!
Unten schon mal ein Bild als Vorgeschmack für 2011! Das Jahr wurde nämlich von mir und Consti schon mal gebührend eingeleitet!
"I see a bad moon rising!" (Creedence Clearwater Revival)
(Fast)Vollmond am Grünten....das Bild ist echt!
Das Bild oben entstand am Mittwoch, 22.12.2010. Wir waren einfach 2 Mal oben, einmal tagsüber mit Sonne, einmal nachts mit Säufersonne...mehr Bilder gibt`s-wie imme- in der Galerie!
"Come out and play!" (frei nach Twisted Sister)
Um bei allen Gefro Freunden Weihnachtsstimmung zu erzeugen, hier mal ein Bild der perfekten Weihnachtsbäume....aufgenommen am Grünten, Mittwoch Abend bei gefühlten minus 300 Grad!
Mehr Bilder gibt`s in der Galerie!
"Sie haben wieder die Nacht zum Tag gemacht....!" (frei nach Herbert G.)
Powderwhore numero uno
Da auch wir von Zeit zu Zeit bei Tageslicht arbeiten müssen, entschieden wir uns, einfach nachts loszugehen...Wannenjoch at night quasi!
Mehr Bilder siehe unten!
Keep on rockin` the powdermountains!
Consti`s Welt is back...
Für alle die auf den Frühling warten...so schlecht ist der Winter jaauch nicht, oder?
Erste Sequenz - Powderwhore I (the supersprayer), Wildspitze (Tirol)
Zweite Sequenz - Powderwhore II, Fellhorn (the beautiful Allgäu)
filmed by Consti - ich glaub ich bin höhenresistent - Pade
Wandern über dem Nebelmeer
Casper David Friedrich (um 1818)
Tobi Meyer (um 2010)
Weitere Bilder von einer unglaublichen Nachmittagsaktion im Fotoalbum! Viel Spass beim durchklicken! Wie gesagt, es ist noch nicht vorbei!
Es geht wieder los...und ist noch nicht vorbei!
Vieler Worte bedarf das nicht! Schaut euch einfach die Bilder an!
Kurz gesagt, allgäuer Berge sind südseitig noch ein Traum zum rauf und wieder runter rennen, in den Bergen ab 3000m geht mit den Skieren schon so einiges!
Die "Sommer" Bilder sind vom Grünten und vom Säuling, die "Winterbilder" von der Wildspitze!
Morgenerwachen am Wächterberg
Mit freundlicher Genehmigung von Immanuel Rapp
Am Sonntag ging ich vor dem Frühstück noch schnell bei Nebel auf den Grünten...ab 1400m war dann gar kein Nebel mehr, und es war gefühlte 37 Grad wärmer! Am Denkmal traf ich dann noch zwei andere Frühaufsteher, und da ich aus Gewichtsgründen (ja, Peter, ich weiß....) keine Kamera dabei hatte, schickte mir Immanuel dankenswerterweise ein Bild, welches er mit seiner Profi-Kamera aufgenommen hatte.....dafür nochmal vielen Dank!
Weiter muss man die Aufbahme wohl nicht kommentieren!
Unterwegs mit den POWERWHORES
Nachdem das mit dem Start beim UMB ja mächtig in die Hose ging, wurden andere Projekte wieder aktuell...wobei, so richtige Projekte gibt`s wohl erst wieder nächstes Jahr!
Egal! Haupsache bergauf heisst`s ja immer so schön, und so wollen wir im Herbst (oder Indian Summer, wie man angeblich auf Facebook immer schreibt) noch einige Gipfel erstürmen...mal so schnell es geht, mal gemütlich, mal alleine, mal in der Gruppe, mal ganz in der Früh, oder auch mal nachts...siehe unten!
Diesen Sonntag war der Highbird fällig; für mich dieses Jahr schon das 2te Mal, für meine beiden Begleiter Jörg-never say die-ML und Markus-ich renn auch in Bergstiefeln wie die Sau-Rothärmel das erste Mal! Kurze Rede, lange Tour, schaut euch einfach die Bilder an...im Unterallgäu (das heisst genauer bis zum Oberjochpass) war Nebel und richtig assliges Herbstwetter, bei uns...siehe unten!
Nächste Woche gibt`s etwas aus der Kategorie "so schnell es geht" (für uns!!!), aber ganz sicher ist noch nix...ich werde berichten!
Geishorn at night = Geishorn bei Nacht
Gipfelbrotzeit
Am Dienstag bei einer MTB-Runde schlug Jox am Mittwochabend eine Vollmondbegehung zum Geishorn vor. Warum nicht? In diesem Jahr wird es nicht mehr viel Mpglichkeiten geben. So waren wir dann um 19 Uhr, Treffpunkt in der berüchtigten Lagune zu Bad Grönenbach 2 Allgäuer (Team GEFRO) ein Oberbayer (Mance Ott) und ein Württemberger (Matthias E.)
Am Vilsalpsee geparkt und an der Fischerhütte hoch, angefeuert vom Gegröhle der dortigen Platzhirschen, gings rauf zum Geishorn. Auf dem Gipfel eine kurze Brotzeit, Photoshooting und wieder runter ins Tal. Wir hatten wirklich Glück, klarer Himmel, umgeben von den Konturen der Allgäuer und Tannheimer Bergen - eine tolle Stimmung. So waren wir um Mitternacht wieder im Tal. Der Mond war so hell, dass wir am Vilsalpsee entlang ohne Stirnlampen zum Parkplatz laufen konnten.
Donnerstag ist Schwimmtag. Als ich ins Bad kam, stülpten sich Jox und Matthias gerade die Bademützen über. Die erste Frage an mich war:
"Was machsch heut Nachmittag?"
"Radfahren!"
"Wir auch!"
Also, nach dem Schwimmen kurz zum China-Mann, nach Hause, umziehen - Treffpunkt Schättele.
So sind sind wir noch 2 1/2 Stunden durchs beautiful Allgäu and we had perfect indian summer weather ;-)
Du merkst dass du Ausdauersportler bist... wenn Dir das Geläuf weh tut, weil Du nicht trainierst...
Wir beide sind aus dem Urlaub zurück! Während Jox am Gardasee zumindest mal mit dem Rad gefahren ist, bin ich in der Türkei nur einmal vom Strand zum Pool gerannt, weil ich die Luftmatraze vergessen hatte. Aber so zwei Wochen ohne Bewegung ist auch nichts.
Somit haben wir beide beschlossen, dass wir dieses Jahr die REKOM-Phase auslassen und sofort, mit dem ersten Schultag wieder ins Training einsteigen.
Schließlich haben wir für 2011 unser Programm schon vor Augen. Ironman St. Pölten, Zugspitz-Ultra-Trail, Challenge Roth, Megathlon Bodensee, Panorama-Marathon, Transalpine-Run... und zwischendrin was halt sonst noch so anfällt...
Unterwegs mit Down-hill-thrill Peter Keidler
Was macht man wenn man nicht laufen darf in Frankreich?
Man läuft zu Hause im Allgäu, und da ja noch Sommer ist, rechnet man ja auch mit gutem Wetter (siehe Berich Chamonix...hahaha). Wetter war auch gut heute, über den Untergrund kann man streiten! Auf jeden Fall hatte ich heute die Möglichkeit, die erste Skitour des Jahres zu machen, und somit meine ganzen Winterkammeraden auszustechen!
Die Tour ist eine bekannte...es ging los vom Parkplatz der Neunerköpfle-Bahn, dann nach Grän, hoch Richtung Sulzspitze, LL Hütte (mit Essen) und wieder runter zum Vilsalpsee und zurück zum Auto!
Normal so 3h, heute mehr als 4...
"THE RACE IS OFF....! BAD WEATHER!"
Ganz ehrlich, das war dieses Jahr wohl das härteste, was ich gehört habe!
Um`s kurz zu machen, die Reise gilt offiziel noch nicht als beendet! Das Rennen um den weißen Berg wurde tatsächlich auf Grund von schlechtem Wetter und von Murenabgängen bei KM21 gestoppt! Ich hab wirklich noch nie so viele "leere" Gesichter gesehen als in der Verpflegungsstelle, an der man uns dies mitteilte! Viele, unter anderem ja auch ich, hatte sich sehr lange körperlich und auch mental versucht auf diese Herausforderung vorzubereiten, und dann so was!
Der Veranstalter versuchte zwar alles, aber bei ganz vielen war nach diser Info die Luft raus. Es wurde nämlich am Sa Morgen um 10 Uhr dann von Courmayeur aus neu gestartet (übrignes auch für Bernd, dessen Start erst immer wieder verschoben wurde, und dann auch auf 10Uhr gelegt wurde!), aber eine ganze Menge Läufer trat nicht mehr an! Wir eben auch nicht! Wie gesagt, der Stecker war draußen!
Jetzt könnte man natürlich sagen, jetzt ist man schon mal dort, jetzt hat man ein Jahr lang trainiert usw....
ABER: Die Info dass es um 10 Uhr am Sa weitergehen sollte bzw. könnte kam um 4.38Uhr per sms...Abfahrt der Busse nach Courmayeur um 6.30Uhr...also ehrlich...!
Klingt hart, aber EGAL!
Zitat Markus R.:"Denk dir nix, der Berg steht ja noch länger da!" Recht hat er, und so geht die Reise halt noch ein bisschen weiter!
Die nächsten Aktionen sind bereits geplant! Ich hatte im Auto ja auch genug Zeit!
Ein paar Bilder gibt`s bald und natürlich auch alles für uns berichtenswerte demnächst in diesem Theater!
Bis dann!
Jox
Packliste eingehalten?
Hier mal ein Bild der wichtigsten Utensilien, die nach Frankreich mit müssen...vom MP3-Player bis zur Strinlampe ist alles dabei!
Viele der Sachen kommen natürlich nicht in den Laufrucksack, aber um den Überblick zu behalten dachte ich mir, ich richte mir mal alles zusammen.
Unten haben wir euch mal die offizielle Ausrüstungsliste vom UTMB Veranstalter aufgeführt! Ich hoffe, dass unsere Rucksäcke groß genug sind!
(Man will ja schlißlich auch noch was zum Essen mitnehemn!)
AUSRÜSTUNG
Pflicht :
- Ein mobiltelefon (lassen Sie es eingeschaltet)
- persönlicher Trinkbecher von mindestens 15 cl
- eine Wasserflasche von mindestens 1 Liter
- zwei gute Lampen mit Ersatzbatterien
- Überlebensdecke
- Pfeife
- adhäsive elastische Binde für einen Notverband (minimum 80cm x 3cm)
- Verpflegung
- wasserundurchlässige Jacke für den Fall von Schlechtwetter im Gebirge
- Hose oder Stumpfhose (mindestens eine knielange Hose)
- Schirmmütze oder Stirnband.
Gefordert für die Grenzübergänge:
- Personalausweis.
Dringend empfohlen:
- Mobiltelefon mit Auslandsverbindung ( speichern Sie die Notrufnummer der Veranstalter, Ihre eigene Nummer und vergessen Sie nicht, die Batterien aufzuladen!)
- Handschuhe
- warme Kleidung für den Fall von Kälteeinbruch
- mindestens 20 € (für unvorhergesehene Ausgaben)
Empfohlen (nicht vollständige Liste) :
Teleskopstöcke, Wechselkleidung, Bussole, Messer, Bindfaden,Sonnencreme, Creme gegen Wundreibung, Routenbuch.
Beschliesst ein Teilnehmer, Stöcke zu verwenden, muss er sie während des gesamten Wettkampfes mittragen. Stöcke dürfen nicht in die "Läufersäcke" gegeben werden.
Spontanaktion 12h plus
Am Samstag früh machten wir uns (Jox, PowderWhore Nummero Uno Schnitzi, Never-say-die-Jörg und Consti) auf den Weg Richtung Gr. Krottenkopf; d.h. erst mit dem Rad von Oberstdorf nach Spielmannsau, dann zu Fuß weiter auf den höchsten Berg im Allgäu!
Um`s kurz zu machen, optimale Aktion, da das Wetter traumhaft war, und sogar länger hielt, als alle Wetterstationen vorausgesagt hatten.
Als wir dann auf dem Rückweg der KE-Hütte näher kamen, beschloß ich einfach Richtung Hochvogel, bzw. Richtung Tannheiemr Tal weiterzulaufen - einfach mal schauen, wie weit man kommt. Eigentlich war mir die Tour nicht zu wenig, aber das Wetter wollte ich einfach noch nutzen.
Geld geliehen (der Plan war mit dem Zug heimzufahren), Essen geschnort (Consti, dein Käsbrot war Wahnsinn) und los.
Ich bin dann praktisch die selbe Strecke zurückgelaufen die Consti und ich vor ein paar Wochen nachts in Angriff genommen hatten. Jetzt hab ich auch mal gesehen wie schön, aber halt auch wie lang das Ganze war!
Aber man will es ja so!
Immer wenn ich ein Handy Netz hatte, hab ich versucht meine Heimfahrt zu organisieren, und so konnte ich meinen Vater aktivieren, der mich dann um 20.00 Uhr am Vilsalpsee abholte! (also doch keine Zugfahrt)
Nach 14h, ca. 12h Lauf- und Radelzeit saß ich dann etwas müde im Auto und wurde direkt zu Hause abgeliefert!
Fazit: Langsam kommt die persönliche Gewissheit den Lauf in 2 Wochen schaffen zu können! Wichtig wird nur sein, was gibt`s zum essen und v.a. wie viel kann man essen, wenn man sich danach wieder einigermaßen schnell bewegen soll!
Das Training läuft
Obwohl sich die Beine nach dem Swiss-Alpine anders anfühlten wie sonst, hat Jox doch in die Schweiz verlegt um "ein bißchen" zu trainieren. So machte er nach der Woche in Davos sein Berglauftraining weiter und spulte so noch 15000hm ab. Ich habs ein wenig ruhiger angehen lassen, bin normal gelaufen und ein paarmal auf dem Rad gesessen.
Am Mittwoch waren wir auf dem Aggenstein. Bei Sonne los, auf halber Strecke leichter Regen, auf dem Gipfel Sonnenschein. Von dort aus war Richtung Süden ein schönes Gewitter in den österreichischen Bergen zu sehen und zu hören. Schnell ein paar Photos von tschechischen-Nicht-Bergbewanderten gemacht und wieder runter. Nochmal ein paar Regenspritzer, doch dann herrlicher Sonnenschein runter bis zum Auto.
Für mich ist der Aggenstein eine der schönsten 2-Stunden-Runden in unserer Gegend, die man mal laufen kann/sollte.
SwissAlpine 2010
Am Samstag (31.07.2010) starteten die GEFRO-Männer (Bernd und ich) and friends (Peter Büttner, Michael Wölfle und Klaus Hänsler) beim SwissAlpine in Davos. Das bedeutete 78Km und knapp 2300Hm, und vor allem die 78Km spüre ich heute doch recht deutlich.
Während Bernd und ich den Lauf als Vorbereitung auf unsere Reise nach Frankreich nutzten, liefen Klaus und Michael mit, um sich auf den Transalpine Run dieses Jahr vorzubereiten! Peter lief einfach so (!) mit, und verbreitete - wie schon in Klagenfurt - ständig gute Laune.
Die Anreise erfolgte per VW-Bus, bzw. mit "Wohnmobil", und so war natürlich das Problem der Suche nach einer Unterkunft auch sehr schnell erledigt! Parkplatz in Startnähe...fertig!
Um`s kurz zu machen, wir sind alle wieder heil in Davos angekommen, die einen mit mehr Blasen und blauen Zehen, die anderen mit weniger Blessuren.
Fischertags-Konter-Aktion
Angeblich soll es ja Leute geben, die sich die Nächte des ganzen Fischertagswochenendes um die Ohren schlagen!
Da dachten wir uns, das können wir auch!
Wir sind aber von Grän (Tannheimer Tal) bis zur Kemptner Hütte gelaufen...nachts!
Hier mal ein paar Bilder, Bericht folgt!
P.S.: Da Consti ja noch jung ist hat er übrigens beides gemacht! Von Freitag auf Samstag war er feiern am Fischertags-Vorabend, am Samstag Morgen sprang er dann in den Bach! Danach schrieb er mir sinngemäß folgende sms:
"Hey Jox, komme grad betrunken vom Fischertag und leg` mich jetzt erst mal hin! Am Abend bin ich dann aber bereit mich wieder vollständig hinzurichten!"
...und das haben wir dann auch getan!
Nur zwei Zahlen vorweg: 60/3400!
Materialtest
Der Abstieg
Die Top 10 des Wochenendes!
Nur immer Rennberichte schreiben war mir diesen Sonntagnachmittag zu langweilig, deswegen stell ich euch mal meine persönlichen Top 10 des Wochenendes zusammen. Das Ganze hängt aber (natürlich) dann doch mit einem Wettkampf zusammen. Ich dachte mir einfach, der Ironman ist ja schon 1 Woche her... da kann man schon mal einen kleinen Radmarathon von 230km und 2900Hm fahren!
Folgende Emotionen bezüglich des Rennens gingen mir die letzten Tage bzw. Stunden durch den Kopf:
1. Super Idee, das mach ich; war letztes Jahr auch lustig (Danach hab ich mich angemeldet)!
2. Ich muss echt bescheuert sein (Das dachte ich mir gestern nach einer kleinen Runde auf dem MTB)! Wie soll das denn gehen morgen!
3. Das mach ich nie wieder (Aufstehn 3.15 Uhr, um nach dem Frühstück rechzeitig im TT zu sein; Start war nämlich um 6(!))
4. Echt jetzt! Kein Scheiß! Das mach ich nie wieder! (am Hahntenjoch bei gefühlten 270Grad!)
5. Mir ist schlecht! (im Ziel nach dem Genuss von 2l kaltem Cola)
6. Naja... so schlimm war`s ja jetzt doch nicht! (Unter der kalten Dusche und v.a. nach dem Essen)
OK, ich weiß, ich rede zuviel...hier also meine Top 10! Soll so ein bisschen den Tagesablauf wiederspiegeln!
Platz 10: Danke für diesen guten Morgen (Kirchenlied) - Es war nicht kalt heute Früh, und Josch und Holger hab ich auch getroffen vor dem Start! War super!
Platz 9: Guten Morgen Sonnenschein (Nana Mouskuri... das ist die mit der brudaaaalen Brille) - Schon cool, wenn man schon unterwegs ist, wenn die Sonne aufgeht!
Platz 8: Die Karawane zieht weiter... (De Höhner) - Knapp 1000 Leute, die das Ganze gemeinsam in Angriff nehmen; die einen mit mehr Ambitionen, die anderen mit weniger!
Platz 7: When will I see you again (The three Degrees) - Irgendwann im Verlauf des Rennes verliert man sich einfach, aber irgendwann - spätestens im Ziel - trifft man sich ja wieder!
Platz 6: Run to the Hills (Iron Maiden) - Wir sind zwar nicht gelaufen, aber hart war`s trotzdem; und was sagt Jörg-never say die-MüllerLönnies immer: Wenn nix mehr geht, Maiden geht immer!
Platz 5: Push it (Salt-N-Pepa) - Das war irgendwann das einzige, an was ich denken konnte... drücken, drücken, drücken!
Platz 4: Don't fear the reaper (Blue Oyster Cult) - Frei übersetzt heißt das wohl: Keine Angst vor dem Sensenmann... Ich hatte aber Angst; große sogar, als es in die ersten Steigung des Hahntenjochs ging... ist auch so schön flach da unten!
Platz 3: For whom the bell tolls (Metallica) - Das muss - denke ich - nicht weiter kommentiert werden!
Platz 2: All my friends are dead (Turbonegro) - Das hoffte ich natürlich nicht! Allerdings denkt man ja immer, es geht keinem schlechter als einem selbst... und wenn... siehe Songtitel!
Platz 1: Hurra, wir leben noch (Milva) - Ich geb ja zu, Platz 10, 9 und 1 sind ein bisschen schwul, aber ich war wirklich froh, als alle wieder heil im Ziel waren und auch Johannes einen Sturz am Hahntenjoch gut überstand!
Der Artikel ist jetzt doch ein bisschen lang geraten, allerdings muss ihn ja auch keiner lesen (wenn er nicht will)! Super allerdings, dass der Autor einem das am Ende sagt... Ihr seht, ich doch mehr trinken sollen heute! (oder einfach länger schlafen sollen!!!)
Ab morgen wird`s dann langsam ernst mit meiner/unserer Vorbereitung auf den Weißen Berg...wenn`s was zu berichten gibt, bitte lesen Sie hier...
Gruß
Jox
KLAGI 2010 oder "Wie ich lernte die Schmerzen zu lieben!!!"
Eins vorneweg - Klagenfurt war wieder mal eine Reise wert. Schade für die Leute, die unserer Einladung nicht gefolgt sind. Wie gesagt, 5 Uhr Abfahrt in Ottobeuren, leider zwei Stunden im Stau gestanden, aber pünktlich die Startunterlagen bekommen und ab zum Einchecken. Die Hitze am Wörthersee war brutal, so dass wir gemütlich das WM-Halbfinale in der kühlen Ferienwohnung angesehen haben. Danach zum Pizzaessen und um 21 Uhr - Schotten dicht.
4 Uhr aufstehen, letzte Magenbefüllung und dann zum Start. Zum Glück war der Neo erlaubt, trotz der angebl. 25 Grad Wassertemperatur. Der Start war ein Chaos, der Startschuss erfolgte 2 Minuten zu früh, so dass die Athleten sich (noch) nicht richtig eingereiht hatten, zumindest ist es mir (Bernd) so ergangen. Ich hatte ein paar bessere Schwimmer hinter mir, so dass diese komplett über mich drübergeschwommen sind. Da wird an den Waden gezogen, Schwinger ins Gesicht, Brille verrutscht, Wasser wird sowieso geschluckt, ein Kampf auf den ersten 300 Metern. Meine Uhr hat pünktlich zum Start den Geist aufgegeben, so dass ich auch keinerlei Zeitgefühl hatte.
Obwohl ich mich gut fühlte, hatte ich eine besch... Schwimmzeit. Holger stieg als erster nach 1:05 Std aus dem Wasser, gefolgt von Jox, Matthias, Bernd, Peter und mir.
Die Radstrecke ist schnell, trotz der knapp 1700 hm und es hat wirklich Spaß gemacht. Jox hat schon angekündigt, dass er auf dem Rad mal richtig Gas geben will, was er letztendlich auch gemacht hat. Seine brutale Radzeit von 4:53 Std! unterstreicht das auch. Gegen Ende der Radstrecke setzte ein Gewitter mit starken Regen ein, der die Straßen schlüpfrig machte. Das soll aber keine Ausrede für meine Radzeit von 5:31 Std. sein.
Auch auf der Laufstrecke hatte ich ein gutes Gefühl, jedoch fehlte mir erneut meine Uhr, da ich mein Tempo nicht einschätzen konnte, so lief ich die ersten 21 km in 2 Std. , doch die schwüle, drückende Hitze nach dem Regen, machte sich nun doch bemerkbar und so mußte ich ab km 25 doch ab und an Gehpausen einlegen. Aber es ging allen so, auch Bernd O. und Holger hatten mit der Hitze zu kämpfen. Jox sah anfangs sehr frisch und locker aus, jedoch musste er im Ziel auch eingestehen, dass er ab km 25 Dinge gesehen hat, die nicht aus diesem Leben sind ;-) Mein Wunsch war es in einer Zeit von 10:?? zu finishen, aber das war an diesem Tag einfach nicht drin. Ich war einfach nur leer.
Jox dagegen legte eine neue Bestzeit hin und finishte in 9:56 Std. Gefolgt von Matthias in 10:01 Std, Holger 10:29 Std, Bernd O. 11:08 Std, Bernd R. 11:24 und Peter B. 11:41 Std.
Für manche war das Rennen ein neuer Erfolg, andere waren etwas enttäuscht. Da wichtigste aber war, dass wir alle gefinisht haben, sich keiner verletzt hat und wir wieder eine Riesen-Gaudi hatten.
Bis zum nächsten mal...
PS: Ein besonderer Dank gilt Janina und Dorothe die uns an der Rennstrecke super anfeuerten und mental stark machten für die nächsten Kilometer.
EINLADUNG!!!
Die Ausdauer-Sportgruppe Ottobeuren/Memmingen lädt zu einem gemütlichen Ausflug an den malerischen Wörthersee (bei Klagenfurt/A) ein!
Die Anreise erfolgt mit dem Bus, Abfahrt 5.00Uhr an der Sportwelt in Ottobeuren!
In den Leistungen inbegriffen sind:
- dummes Geschwätz über mindestens 2 Tage
- kleine (oder auch größere) Snacks auf der Fahrt
- Schmerzen und Kreislaufprobleme auf der Rückfahrt
Programm:
Nach einer hoffentlich staufreien Anreise schlendern wir gemütlich über den traditionell jedes Jahr statfindenden Markt, auf dem es sicher wieder allerlei skurriles zu sehen geben wird. (männer in halterlosen Strümpfen z.B.)
Nachmittags treffen wir uns dann mit anderen Urlaubern zum gemeinsamen Ballsport-Geschaue und machen uns über Sportler lustig, die in 90 Minuten grad mal 10-12km laufen.
Abends ist jeder Teilnehmer eingeladen, an einem Experiment teilzunehemen: Wie viel kann man(n) essen, ohne das man(n) platzt?
Der Sonntag beginnt dann recht früh mit wieder - genau - essen gegen 4, gefolgt von einem lockeren Besuch des Naturfreibades mit Whirlpool.
Dannach laden wir zu einer ausgedehnten Radtour ein, um die wunderschönen Landschaften Kärntens (noch) besser kennenzulernen.
Nachmittags begeben wir uns dann noch auf eine kleine Laufrunde am See entlang und lassen den Tag und das Wochenende mit - na klar - einem nicht zu knapp ausfallenden Buffet enden....
Nachbereitung: Ab Montag wird dann wieder gejammert, was des Zeug hält, und man schwört sich:"Mit diesen Menschen will ich nichts mehr zu tun haben! Nie mehr.....!"
Bis zum nächsten Ausflug in die Schweiz!
(Näheres zu diesem Ausflugziel folgt in Kürze!)
Spruch der Woche: "Langsam krieg` ich Hunger!" (Ein uns bekannter Läufer nach ca. 5h Nachtlauf im TT)
Die Frage stellt sich erneut.....WIE bereitet man sich vor auf einen Lauf, der über mehrere Tage geht? Ist immer wieder lustig, wenn uns Leute fragen, wann der Lauf in Frankreich denn stattfindet, und man nicht mit :"Um 2!", oder "Am 12.April!" antwortet, sondern mit "Vom 27. - 29. August....wenn ich soweit komme!"
Zurück zur Ausgangsfrage: "WIE?"
Wir, das heißt wie immer Bernd und ich (unterstützt von Peter, Consti (war klar!!!) und Markus R. (war noch klarer!!!), haben Folgendes probiert! Wir haben einfach die Route unseres letzten TTU-Versuchs hergenommen, und sind das Ganze nachts gelaufen. Start war 23.45 Unr am Iseler-Parplatz, Ziel am Vilsalpsee mit anschließendem Daumentaxi zum Autoholen gegen 6 Uhr in der Früh. So gings über den Iseler-Wannenjoch-Bschießer-Ponten-Geishorn 22 km und 1850hm runter zum Vilsalpsee.
Kurz gesagt, bis wir im Auto saßen, ging es allen gut... d.h. keine rosa Elefanten und auch keine Amokdrohungen... nur das Übliche... Hunger und Durst (aber dafür muss ja in der Zwischenzeit keiner mehr laufen) und ab und zu die Frage nach dem WARUM!
Im Auto wurde es dann aber bedenklich still auf der Rückbank, und ich habe auch def. einen neuen Kurzdauerrekord aufgestellt, was fahren am Stück angeht. Auf Höhe Jungholz (kommend vom Oberjoch, nicht kommend von der Adria-Küste) mussten wir schon den ersten Fahrerwechsel machen, weil... dann doch rosa Elefanten.
Abschließend können wir 5 Folgendes festhalten: Das Ganze war ein Wahnsinnserlebnis, meine neue (sehr helle) Stirnlampe ruft leicht aggressives Verhalten hervor ("Schau mich NICHT an!!!") und - ganz wichtig - man darf Markus nachts keinen Kaffee oder ähnliches geben... könnte anstrengend werden.
Bis zur nächsten Aktion - dann auch wieder mit genauerer Ankündigung (falls jemand mit will!!!)
Finished Kraichgau
So, ersten Triathlon der Saison mit Zufriedenheit beendet. Nachdem Jox die letzte Etappe des Trans-Germany wegen Magenproblemen absagen musste, trat er körperlich doch angeschlagen zusammen mit mir, Bernhard Kiechle, Matthias Eberhard und Bernd Obeth die Reise ins Kraichgau an. Beim Einchecken gings schon los, dass wir so ziemlich die Hälfte was man zu so einem Rennen braucht zu Hause vergessen hatten. So fehlte mir die Rad/Lauf-Tight, eine Panne sollte ich auch nicht bekommen, da ich das komplette Werkzeug mit Ersatzschlauch liegen ließ, Jox hätte seinen Waschbeutel samt Kontaktlinsen liegen lassen usw. usw.
"Wirds halt in den Kurven etwas enger, ohne Linsen" meinte er noch in der Früh vor dem Start. Zum Glück hatte ein anderer Athlet Ersatzlinsen mit, die er Jox lieh.
Das Wasser hatte 20 Grad, eine schöne große Runde im Ubstadt-Weiher und anschl. eine wirklich harte Radrunde (1000 hm auf 90 km) ständig rauf und runter und ebenfalls 3 harte Laufrunden à 7 km. Hinzu kam die ungewohnte Hitze von 30 Grad, die die meisten Athleten nicht gewohnt waren und so gegen Ende des Rennens viele platzen ließ.
Bernhard stieg als erster von uns nach 30 min aus dem Wasser, gefolgt von Jox, Bernd O., mir und Matthias. Auf der anschl. Radstrecke hatte wieder Bernhard (2:33 Std.) leicht die Nase vor Jox (2:36 Std), Bernd O. (2:41) Matthias (2:41 Std.) und mir (2:48 Std).
Es folgte eine sehr wellige Laufstrecke, ausschließl. auf Asphalt durch das Städtchen Bad Schönborn mit vielen Anstiegen, die nicht steil, aber doch gemein waren. Jox, der aufgrund seiner Magenprobleme, nicht richtig Nahrung aufnehmen konnte, begegnete mir bei seinem km 17 mit den Worten "Ich bin tot" Ich fand für diesen Zustand war er doch noch ziemlich flott, auch wenn er nicht gut aussah. Zumindest lief er trotzdem nach Matthias (1:39 Std) die zweitschnellste Zeit (1:40) gefolgt von Bernhard (1:43 Std) und mir (1:53 Std) In der zweiten Laufrunde war ich total am Ende, mixte mir aber einen tollen Cocktail bestehend aus Salztabletten, Gel, Banane, hinuntergespült mir einem Iso-Cola-Mix-Wasser-Gemisch und 10 min später lief es deutlich besser. Bernd O. ließ sein Magen im Stich, so dass er die zweite Runde komplett gehen mussten, daher rührt die für ihn enttäuschende Laufzeit von 2:12 Std.
Letztendlich waren wir doch allesamt zufrieden. Es ist ein tolles Rennen mit harter Rad- und Laufstrecke, aber wenn man so einen Wettkampf mit einer gewissen Lockerheit und der richtigen Truppe antritt, dann macht es doch einen großen Spaß...
Tapern à la Jox
Kingelt am Montagabend bei mir das Telefon - es ist Jox. "Wir müssen für kommendes Wochenende planen" so seine Ansage. Denn eigentlich steht für Sonntag die Challenge Kraichgau an. Er erklärte mir kurz, dass er eine Einladung für Trans Germany, ein 4-Etappen-MTB-Rennen, bekommen habe. Hierbei geht es über ca. 300km und 10000hm von Garmisch nach Bregenz. Bei diesem Rennen war in einem Team ein Fahrer ausgefallen, und so wollte er dort einspringen.
Zurück zum Telefonat - Da das Rennen am Samstag gegen Mittag in Bregenz endet und wir eigentlich ins Kraichgau verlegen sollten, müssen wir eben umdisponieren. Während ich versuche, mich in aller Ruhe auf das kommende Wochenende vorzubereiten, macht Jox das eben mal auf eine andere Art und Weise. Mir auch ganz recht, so hat er am Sonntag vielleicht etwas müde Beine ;-)
Gut, hole ich ihn eben in Bregenz ab und dann gehts Richtung Kraichgau. Er hat ja im Auto die Möglichkeit die Beine etwas hochzulegen....
Spruch des Tages:"Sleep is for wimps!"
Step by step...
Wie immer, Treffpunkt Lagune: 5:30 Uhr. Begleitet vom rothen Ermel (der auf der Anfahrt noch ne Schüssel kalte Spaghetti mit Hackfleischsauce zur Stärkung einnahm) sind wir am Freitag zur Alpspitze aufgebrochen. Gefühlte 637 Stufen ging gleich mal hoch Richtung Gipfel, da wurde das Wetter schon etwas ungemütlich windig und es sah nach Regen aus. Doch einmal um den Berg rum, vorbei an Berggemsen, Rebhühnern und verirrten Molchen war es mal wieder ein tolles Berglauftraining. Einige kleine Schneefelder weiter oben, ein wenig Matsch und Geröll, von jedem war etwas dabei. So kamen letztendlich doch 21 km und knapp 1100 hm zusammen, was in etwa einer Erholungsetappe beim TAR entspricht ;-)
Spruch der Woche: "Die Schlacht beginnt, wenn der Schmerz einsetzt!" (frei nach Dean K. und Markus R.)
Wie bereitet man sich auf einen Lauf vor, der über 160km lang ist, und geschätzte 10.000000Hm hat? (o.k., das war jetzt etwas übertrieben, aber es fühlt sich sicher so an!) Man muss einfach irgendwie versuchen seinem Körper Laufeinheiten zu „präsentieren“, die er so nicht kennt....denke ich! Was liegt also näher sich eine Laufveranstaltung in der Nähe zu suchen und dann halt mitzumachen? Natürlich nicht so wie sonst – man will seinem Körper ja was bieten – sondern schon irgendwie besonders. Man könnte natürlich hinradeln, was für einen der ab und zu auch mal bei einem Triathlon startet vielleicht nicht der schlechteste Plan wäre. Oder man läuft hin...Thema Vorermüdung!
Ich bzw. wir, das war neben mir noch Matthias (immer schön wenn man in seinem Bekanntenkreis Leute hat, die bei solchen Aktionen grundsätzlich nicht fragen WARUM?, sondern meistens nur WANN?), machten uns also Sonntag morgen um 8 auf den Weg nach Kempten zum Halbmarathon! Matthias zum zuschauen, ich zum mitmachen! Auf dem Weg nach Kempten entschloss sich Matthias dann aber doch noch am 5km Rennen teilzunehmen...“Ist sonst ja auch so lang bis du fertig bist!“ war sein Kommentar kurz vor dem Start!
So gegen viertel nach 11 waren wir in Kempten, was für Matthias fast schon ein bisschen stressig wurde so mit Vorbereitung auf einen Wettkampf! Ich hatte da ein bisschen mehr Zeit! Der Halbmarathon war erst um halb 2!
Neben mir starteten auch noch ein paar andere befreundete Läufer aus Ottobeuren (Big Lou ML, Holgi (sorry, musste jetzt so sein), Klaus, Michael W. usw, um nur ein paar zu nennen), wobei Holgi mit 1:26 schon durchaus eine kleine Duftmarke setzte für dieses Jahr, und Big Lou – never say die – ML mit 1:29 fast seine eigenen Erwartungen übertraf!
Mir ging`s die ersten beiden Runden echt super, allerdings ging ich das ganze Unterfangen wohl etwas zu schnell an, und weiß jetzt auch wie sich eine Wade anfühlt, die beim Laufen explodiert! Kurze Rede, langer Sinn, die ersten beiden Runden gut, die dritte eine Katastrophe, die letzte wieder o.k. ...knapp über 1:38...voll zufrieden mit der Zeit, etwas skeptisch bezügl. meiner Wade, Aktion aber insgesamt gelungen!
Ein Dank soll auf diesem Wege auch an alle gehen, die uns angefeuert und unterstützt haben!
Auf meine Anmerkung dass ich morgen vor dem Arbeiten nicht laufen werde, sagte meine Frau nur: “Echt? Jetzt komm...!“ (sie hat nicht gelacht dabei!!!)
Ob das Ganze jetzt gut war für den weißen Berg, oder nicht? Ob die Aktion aus trainings-wissenschaftlicher Sicht vernünftig war, oder nicht? Ob man so etwas weiterempfehlen sollte? Keine Ahnung! Wie man sich auf einen solchen Lauf im Sommer vorbereitet weiß ich immer noch nicht!
Eigentlich weiß ich nur, wie man solche Aktionen wie heute nachbereitet...man sitzt mitten in der Nacht noch vor dem Rechner und schreibt seine Gedanken auf! Schlafen kann man nämlich nicht!
Die Berglauf-Saison hat begonnen
Beim Abstieg...
Hike and Bike I
Nachdem ich den Freitag Abend in netter Gesellschaft bei Bernd und seinen Gästen verbracht hatte - er feierte seinen 32 Geburtstag - und ich dabei am Nachspeise-Buffet geschätzte 25 000 kcal zu mir genommen hatte, musste am Samstag was Großes passieren. Geplant, getan. Erst erklomm ich mit Powderwhore nummero uno, Schnitzi, den Roten Stein am Fernpass, danach schmiss mich eben dieser kurz hinter Reutte aus dem Auto - symbolisch und mit meinem Rad - und ich fuhr die letzten 90km über den Gaichtpass und Oberjoch nach Hause nach Ottobeuren.
Kommentar von meinem Kollegen war nur: "Die Harten würden übers Hahntennjoch fahren!"
Auf meinen Einwand, dass da oben sicher noch brutal viel Schnee läge, meinte er nur: "Und?"
Optimal war, dass ich kurz vor der Tanke im Tannheimer Tal noch wie verabredet Matthias und Michl traf, mit denen ich dann vom Oberjoch aus locker nach Hause rollte.
Kurz machten wir noch Pause in der Hütte am Iseler und genossen noch ein bisschen LIVE Musik mit....festhalten....ALPENSTARKSTROM! Eine Wahnsinnsband!
Fotos von der Skitour mit Schnitzi und von meiner neuen Lieblingsband folgen!
Red Stone Peak
The Sign of the Cross
Die Reise beginnt
Jetzt ist es also wirklich wahr geworden! Wir fahren beide zum weißen Berg nach Frankreich! Im Moment weiß ich noch gar nicht, ob ich mich freuen soll, oder nicht! Leider habe nämlich nur ich (Jox) einen Startplatz per Verlosung für den "großen" Lauf über die 160km bekommen, Bernd fährt aber trotzdem mit und läuft eine etwas entschärftere Variante über "nur" 106km. Über das "nur" von ihm muss ich jetzt noch lachen!
Jetzt sollte es eigentlich mit dem speziellen Training losgehen, aber...habt ihr schon mal aus dem Fenster geschaut? Ja, ja, ich weiß, wer 160km am Stück rennen will, der muss auch bei solch einem Wetter trainieren! Machen wir auch, aber leider schaut`s mit dem Laufen in den Bergen noch ein bisschen schlecht aus! Das heißt also, möglicht viele Kilometer/Woche flach laufen und auf den baldigen Frühling hoffen! Das was uns nämlich die meisten Sorgen macht, ist def. das Bergablaufen und das trainiert man halt am besten in den Bergen!
Egal, kann man nicht ändern. Dann renn ich halt in der Zwischenzeit mit meinen Skiern den Berg rauf, und so schlecht ist das Bergabfahren im Tiefschnee ja auch nicht!
Da das ganze jetzt etwas konkreter wird (auch mit den anderen Wettkämpfen dieses Jahr -> Wettkampfkalender), werden wir euch jetzt wieder etwas regelmäßiger auf dem laufenden halten was wir so für Aktionen machen!
Bilder gibt`s natürlich auch wieder!
In diesem Sinne, keep on Schipping!
Gruß
Jox
Greetings from the Powder-Whores-Allgäu
Tiefschneetraum am Elfer
Die Reise zum weißen Berg
Wenn ein Jahr zu Ende geht, dann gilt es immer Resümee zu ziehen; was war gut, was war schlecht, was muss sich ändern, was nicht! Für uns ist das natürlich auch immer die Zeit, das zurückliegende Jahr sportlich zu beleuchten. Es gab viele Wettkämpfe für uns beide, und ich denke ich kann auch für Bernd sprechen wenn ich sage, es war eine durchaus erfolgreiche Saison.
Ein Höhepunkt war natürlich – eigentlich wie im letzten Jahr – der Transalpine-Run. Bei keinem der anderen Wettkämpfe erlebt man eine derartige Kameradschaft und Stimmung! Der einzige Wettkampf der vielleicht noch an den TAR herankommt war sicherlich der Inferno-Triathlon in der Schweiz!
Uns war und ist es einfach wichtig, sich gemeinsam an Heraus-forderungen zu wagen (beim Inferno war Consti Pade noch dabei) und sie dann auch gemeinsam zu bewältigen. Dabei ist es völlig egal, wer der Schnellere oder Bessere ist; Hauptsache Aktion! Froh bin ich, dass wir bis auf kleinere Wehwehchen beide verletzungsfrei geblieben sind!
Am Ende eines Sportjahres geht es aber auch darum, sich Gedanken über die nächsten Wettkämpfe (oder besser Aktionen) zu machen. Wie es im Moment aussieht werden wir uns wohl beide im Sommer auf eine Reise nach Frankreich begeben. (wenn unsere Anmeldungen angenommen werden!)
Dort wartet dann die zweite Reise auf uns, und zwar eine mit unbekanntem Ausgang. Es geht darum, den Mont Blanc zu umrunden, und zwar in weniger als 46 Stunden!
Das heißt im Klartext, es gilt 166km und 9400hm laufend zu bewältigen.(ich hab mich nicht vertippt!!!) Man darf Pause machen, so oft man will und darf auch schlafen, wann man will… allerdings darf man nie das Zeitlimit von 46 Stunden aus den Augen verlieren, ganz zu schweigen von den Cut-off Zeiten an den diversen Check-Points.
Die dritte Reise besteht in der Vorbereitung auf solch ein Mammut-Projekt. Leicht wird das sicher nicht, und wir wissen auch nicht, ob wir das Ganze schaffen, oder ob der weiße Berg noch zu groß ist für uns! Allerdings war auch der erste Volkstriathlon, Kurztriathlon, Ironman und TAR nicht einfach… aber einfach will ja keiner. Wenn wir nicht starten dürfen (qualifiziert wären wir nach den zwei bewältigten TAR 2008 und 2009), dann dauert unsere dritte Reise einfach ein Jahr länger!
Wir haben uns einfach entschieden es mit dem alten Shakespeare zu halten! Der schrieb nämlich schon vor ein paar Tagen in seinem Julius Cäsar…
Nun heiß mich laufen, und an Unmögliches will ich mich wagen…!
In diesem Sinne an alle, die sich ab und zu mal auf unsere Seite verirren:
Frohe Weihnachten und ein gutes und verletzungsfreies 2010!
Projekt Gaishorn at night
Nachdem wir letzte Woche die Wildspitze bezwungen hatten stand dieses Wochenende die nächste Aktion an! Allerdings hab ich mir diesmal nur die "Weicheivariante" gegeben. Die harten Jungs (namentlich Schnitzi, Lönni, Gerhard, Hubert und Consti) haben einfach entschieden auf dem Gipelplateau des Gaishorns zu übernachten. Ich war diesmal nur der Früstücksservice! Butterbrezen um halb 8! Als ich dann auch endlich oben war hat Schnitzi gleich mal folgendes gesagt: Das nächstes Mal machen wir das wenn`s richtig schneit! Na Klasse! Was hab ich nur für Freunde!
Die Burschen sind also Freitag Abend von Hinterstein auf`s Gaishorn, und ich bin mit Georg Baumann vom Vilsalpsee aus Samstag ganz in der Früh los (5.15 Uhr), um den Männern Frühstück zu bringen! Schaut euch einfach die Bilder an...bin gespannt was sonst noch so in Planung ist diese Jahr!
Kommando Wildspitze erfolgreich beendet
Fast schon tradtionell sind wir dieses Wochenende Richtung Wildspitze aufgebrochen, um uns auf unsere alljährliche "Eingehtour" zu begeben. (Mit der Iseler-Tour vor 3 Wochen war ja wirklich nicht zu rechnen!) Diesmal waren Schnitzi, Gerhard, Consti und Bruno (ein alter Studienfreund und Bergführer)dabei. Um`s kurz zu machen, es war wieder der absolute Hammer. Vom Viehtrieb an der Pitztal-Bahn mal abgesehen ein optimaler Tourentag mit viel Sonne, ausreichend Höhenmeter und teilweise Powder satt. Schaut euch einfach die Bilder an...ich denke da muss man gar nicht mehr viel sagen!
Free you heels - and your mind will follow!
Gerhard und ich kurz vor dem Abstieg Richtung Gipfelhang
Unten eine kleine Bildergeschichte...was ist hier wohl passiert?
Meine Stürze sind (leider, leider) nicht fotographisch festgehalten! Es hat sich aber wohl genauso abgespielt...hat man mir erzählt!
"Der Adler ist gelandet...
...ich hol dich um 2 ab!!!"
So lautete die sms von Schnitzi, die ich gestern um kurz vor 12 bekommen hab! Was dann aber um 2 passieren sollte, wusste ich um 12 noch nicht! Ich hatte aber so eine Ahnung, und die hatte mit Schnee und Tourenski zu tun! Und tatsächlich, Schnitzi hatte eine Tour am Oberjoch vor, und die webcams verhießen tatsächlich POWDER...am 18. Oktober! Ich muss zugeben, bis Wertach war ich äußerst skeptisch; bis dahin lag nämlich praktisch kein Schnee. Ganz anders allerdings dann am Parkplatz Iseler. Da sah`s echt aus wie im tiefsten Winter. Also, Ski an, und los. Die ersten waren wir zwar nicht, die hoch gingen, aber auf jeden Fall waren wir die ersten auf dem Gipfel. Und es war auch definitiv die Erstbefahrung des Iseler in diesem Winter (?)...wenn man bedenkt dass wir letztes Wochenende noch zu Fuß da oben unterwegs waren...Wahnsinn!
Bilder folgen, und die sind dann auch wirklich orginal und nicht von letztem Jahr! Da gab`s glaube ich nicht so viel Schnee da oben!
Noch was, die letzte Nachricht von Schnitzi heute war: Fuck off Rad...Powder!
Das stand auf einem Karton mit neuen Radschuhen, die ich mir bestellt hatte...richtig, MTB-Schuhe für den Herbst! Aber den gibt`s ja seit diesem Wochenende nicht mehr!
Schneefrei
Mini TTU erfolgreich beendet!
Ja,Ja, das liebe Wetter...Nachdem der Wetterbericht ja wirklich alles andere als gut war, waren wir schon etwas skeptisch bezüglich unseres Laufes am Samstag! Allerdings waren wir ja vorbereitet, und so hätte das ganze Projekt auch kürzer ausfallen können. Es war ja dann auch kürzer, allerdings aus anderen Gründen.
Aber der Reihe nach. Wir starteten also wirklich um 6.02 Uhr am Parkplatz; WIR, das bedeutete ich, Peter und Holger (aus Woringen) und natürlich Jacko, Holgers Jack-Russel Terrier. Wuschel war am richtigen Parkplatz (Iseler), wir eigentlich am falschen (Moorhütte), und so liefen wir erst um ca. 6.45 Uhr zusammen, nachdem Wuschel uns eingeholt hatte. Ich bin mir heute noch sicher, dass er im Auto geschlafen hat, als wir vorbeiliefen....er verneint dies natürlcih!
Matthias wurde schon am Unterjoch abgesetzt, da er nicht ganz so höhenmeter-affin ist, und lieber ein bisschen mehr Strecke machte. Er lief das Tal hinter bis zum Vilsalpsee, und nach einigen Kommunikationspannen trafen wir uns schließlich auch auf der LL-Hütte. Daran seht ihr schon, dass wir nicht bis Grän gelaufen sind, und das hatte eigentlich 2 Gründe (Regen ist nicht dabei)...erstens, die Runde, wie ich sie geplant hatte, dauert in Höchstform geschätzte 8h, und zweitens hatte Holger mit seinem Knie zu kämpfen, und so liefen wir einfach zur LL-Hütte runter und nach einer kurzen Pause weiter bis Tannheim. Dort hat uns dann der Regen doch noch erwischt. Wenn man aber bedenkt, wie der Wetterbericht an den Tagen zuvor war...!
Am Ende standen 4 Gipfel (Iseler, Bschießer, Ponten, Geißhorn), 38km und knappe 2200 Höhenmeter in unserm Wanderpass! Und natürlich waren wir auch wieder reicher an Erfahrung....man muss einfach starten....meistens wird`s besser als gedacht!
Die nächsten Projekte werden schon wieder geplant...evtl dann aber schon mit Tourenski (Für Peter: Das sind die langen Latten an den Füßen, mit denen man auch bergab fahren kann...manche zumindest), wenn ich mir den Wetterbericht so anschaue!
Morgenerwachen II
TAR 2009 Abschlussbericht
Das kleine TEAM 2009 Bernhard, Peter, Bernd, Jox
Jetzt ist es fast schon eine Woche her dass wir in Latsch angekommen sind, und immernoch flimmern ständig Bilder des diesjährigen Laufes durch meinen Kopf. War einfach wieder eine super Woche! Wie hat es Peter gestern so trefflich formuliert: Super Wetter, keiner verletzt und alle durchgekommen....was will man mehr! Ja, was will man mehr! Nächstes Jahr werden wir (zumindest Bernd und ich) wohl mal pausieren. Allerdings stehen schon wieder andere Projekte auf unserem Zettel. Ich kann aber auch sicher sagen, dass es nicht das letzte Mal gewesen sein wird, dass wir am TAR teilgenommen haben. Wir werden sehen!
Wir halten euch auf dieser Seite auf dem Laufenden und es ist auch wieder ein kleiner Vortrag für alle Interessierten geplant. Irgendwann im Herbst! Dort gibt`s dann wieder ein paar lustige Geschichten für euch und sicher auch wieder ein paar tolle Fotos (die wir ja dann vom Veranstalter bekommen). Vielleicht können wir ja den einen oder anderen dazu bewegen das Projekt TAR einfach mal anzugehen! Ob man`s schafft weiß man ja immer erst wenn man es auch probiert!
Jetzt freu ich mich erst mal auf den Winter und dass ich dem Bernd mal das Skitourengehen näher bringen darf (davon weiß er zwar noch nichts, aber was kann ich schon für seine Unwissenheit!)!
Bedanken möchte ich mich bei allen die dabei waren (Sabine, Gerti, MANNE, Rainer, Horst, Michi, Wuschel usw. usw.), weil ohne Mitstreiter wäre es sicher nur halb so schön geworden. Ganz besonders allerdings muss ich wohl der KIRA von Orthomol danke sagen. Sie hat immer unser Nachwettkapfessen transportiert und uns z.B. auch unsere Jacken abgenommen, wenn`s in der Früh noch etwas frisch war! Ich hoffe auf ein baldiges wiedersehen!
Bis denne!
Jox
Spruch des Tages: „Welcome in the house of pain..."
7. Etappe Mals - Schlanders
Eigentlich dachte ich, dass wenn wir den 4. Tag hinter uns haben, dann ist alles überstanden, dann kommen wir auch an, wenn nicht eine Verletzung oder ähnliches hinzu kommt. Doch der 6. Tag war schon anstrengend und der 7. war nochmal knüppelhart, da es zum höchsten Punkt auf die 3070m hohe Rappenscharte ging. Wir liefen die ersten Kilometer auf Teerstraße und dann in einem Stück 2100hm hinauf zur Rappenscharte. Die ersten ca. 18km über Forstwege zogen sich unendlich, da das Feld sehr eng beieinander war und man teilweise eine richtige Polonaise gehen mußte. Es ist schwer, wenn man nicht seinen Rhythmus laufen kann. Zum Überholen zu schmal oder es macht auch keinen Sinn, denn man müßte manchmal 20,30,40 Personen auf einmal überlaufen um in einer freien Lücke sein Tempo machen zu können. Also paßt man sich an. Die letzen 3km ging es sehr steil 1400hm über riesige Schotterfelder in Serpentinen bis zum Gipfel. Dort hörte man von weiten schon einen Tubaspieler, der versuchte uns mit „Von den blauen Bergen kommen wir…“ nach oben zu locken.
Auf der anderen Seite der Scharte ging es sehr steil, gefühlt senkrecht, in einem Stück 2400hm schonungslos für die Knie die letzten 15km hinab in den Zielort Schlanders.
4.+5.+6. Etappe Galtür - Scoul - Bergsprint Scoul - Scoul - Mals
Auf dem Piz Clünas 2793m
Nachdem Michi 2 Tage wegen seines Magen-Darm Infekts nicht mit dabei war, konnte er heute auf der 6. Etappe wieder mitlaufen. Und wie! Wuschel und er legten gleich von Anfang an ein derartiges Tempo vor, dass Bernd und ich am ersten Berg nicht mehr folgen konnten….aber der Reihe nach! Nach 2 Tagen in Scoul, an denen wir nicht online gehen konnten legten wir heute also die 6. Etappe von Scoul nach Mals zurück. Die 4. Etappe von Galtür nach Scoul beschreiben wir deshalb auch nicht so ausführlich; schaut euch einfach die Fotos an…Bilder sagen ja eh oft mehr als 1000 Worte; was allerdings erwähnenswert war, wir hatten an diesem Tag 2700Hm im Abstieg…das war schon hart! Am Tag drauf folgte dann fast schon ein Ruhetag. Bergsprint in Scoul; das heisst 6km und ca. 950Hm NUR bergauf…wobei dass bei uns mit „Sprint“ jetzt nicht so viel zu tun hatte; wir schafften die Etappe trotzdem knapp über einer Stunde. Es geht also doch…1000Hm/Stunde sind ein durchaus realistischer Parameter für Training und Berglauf (zumindest für keine reinen Bergläufer).
Aber jetzt zu heute: 37km offiziell (Bernd hatte über 40km auf seiner Uhr) und „nur“ 1400Hm ließen uns das ganze in annehmbaren 4h 21min bewältigen. Mir fiel das ganze heute echt brutal schwer und ich war auf den letzten 5km schon sehr an das endlos Gerenne vom letzten Jahr erinnert. Teerstraße bzw. Radweg und das auch noch bergab…das wird nicht mehr meins. Da lauf ich echt lieber ein bisschen länger dafür mehr auf Wanderwegen bzw. Trails; egal, schon vergessen. Schließlich leben wir noch und langsam glaube ich, das meiste spielt sich da eh im Kopf ab. Man sagt dass zwar immer so dahin, alles Kopfsache, aber 5km sind ja wirklich nicht weit…wie weit es einem allerdings dann immer vorkommt, wenn die Birne schon etwas weich ist…Wahnsinn!
Aber morgen wird`s wieder besser…für mich zumindest! Morgen gehen wir auf über 3000m und Km-mäßig wird`s etwas kürzer als heute. Dann sind wir schon in Schlanders und eine überragende Woche neigt sich schon wieder dem Ende zu. Was es jetzt schon zu sagen gibt, die Strecke ist ungefähr 10000mal besser als die Ostroute, und sollte ich das Ganze nochmal machen, dann sicher erst in 2 Jahren. Bis dahin hat sich der Kopf auch wieder erholt. Jetzt bereiten wir uns erst mal auf die Nudelparty vor, und morgen früh um 8 heißt es dann wieder: Highway to Hell auf die fast schon letzte Etappe des TAR 2009….
Keep on Rockin`the Mountains
3. Etappe St. Anton - Galtür
Jox mit Ox
Dritte Etappe, wir haben es hinter uns gebracht. Es war wieder eine wunderbare Strecke, bei genialen Wetter; schade nur, dass man eigentlich keine Zeit hat stehenzubleiben.
Heute morgen um 8 beim Start hatte es kühle 2 Grad, aber wir machten nicht den selben Fehler wie gestern, sondern wir stellten uns bei der Startaufstellung weiter vorne rein. Hat zwar den Nachteil, dass wir ein schnelles Anfangstempo haben, aber wir können vorne frei laufen. Es war ein langer 14km Anstieg mit 1400hm hinauf zum 2700m hohen Kuchenjoch, Jox‘ Highlight des Tages, aber es gab dort keinen Kuchen, Jox tat rasend. Anschließend ging es sehr steil hinab auf 1700m zur Konstanzer Hütte und gleich wieder 1000hm rauf zum Schafbichljoch. Was der Wahnsinn ist, manche Läufer schleichen derartig bergab, ich bin mir sicher, die waren noch nie in den Bergen. Leider habe ich heute ein bisschen geschwächelt; ich hatte einfach keine guten Beine. So war ich froh, dass Jox meine Ausrüstung nahm und ich so auf meinen Rucksack verzichten konnte. Beim Abstieg vom Kuchenjoch hab ich mir noch einen Stecken abgerissen, so dass er mir dort auch noch ausgeholfen hat (er mit einem Stock, ich mit zwei), worüber ich sehr froh war.
Die letzten 4 km nach Galtür ging es teilweise auf Radwegen und der Strecke, die im Winter die Loipe ist , noch leicht bergauf, was uns allen noch ziemlich weh getan hat. Bernhard und Peter sind heute 10min vor uns rein, aber wir waren alle doch sehr flott unterwegs und haben zumindest heute über 130 Teams hinter uns gelassen.
Langsam schwinden doch bei einigen die Kräfte, bzw. haben sie sich übernommen, da jeden Tag mehr ausscheiden; entweder wegen Verletzung, so z. B. heute eines der Top-Teams Storck/Dippacher, da sich Storck einer Bänderverletzung am Fuß zugezogen hat. Wuschels Partner Michi hatte sich heute Nacht das Essen des gesamten Tages nochmal durch den Kopf gehen lassen, so dass er auch nicht an der Start gehen konnte. Wuschel lief also heute mit uns, und vermutlich wird Michi morgen auch nochmal pausieren müssen.
Beim letzten Anstieg kam uns auch noch eine Läuferin eines Top-Teams (Salomon) entgegen, die nichts mehr essen konnte und so auch „leer“ war.
Apropos Essen: Das hier unsere Stärke liegt, dürften die meisten wissen, also was isst man so an einem Tag:
Frühstück:
2-3 Semmel mit Marmelade (kein Vollkorn), Magnesium flüssig 250ml, Amino-Tabletten, bzw. flüssig, Wasser, Orthomol immun u. ä.
An jeder Verpflegungsstelle: 2 Gels, 2-3 Becher Wasser, Orangen, Melonen, Nußzopf, Iso-Getränk; nebenbei wird hier immer auch die externe Trinkflasche aufgefüllt
Eigene Verpflegung: Ca. 2 Liter Wasser, 2-3 Gels, 2-3 Riegel
Im Ziel: Alles was geht! Heute 0,5l Regenerationsdrink, 1 Liter Cola, Kässpatzen, 1 Paar Landjäger mit Brot, Cornyriegel, 3 Stück trockenes Brot… (und das jeder!)
Anschließend aufs Zimmer, duschen, kurzes Schläfchen und um 18 Uhr, - ja richtig – zum Essen.
22 Uhr Bettruhe!
Die Mädels vom Orthomol –Team, Gerti Ott und Sabine Kraus, haben heute leider das Podest knapp verpasst….sie wurden aber hervorragende 4. Wir arbeiten uns langsam nach vorne, liegen gut im Mittelfeld, momentan auf Platz 96, Bernhard und Peter auf Platz 95.
Nochmal kurz zu Matthias! Er hat sein Vorhaben sub 10 bereits in Köln realisiert. Gratulation zu seiner Top-Zeit von 9:58 Std. Starke Leistung.
Bis morgen
2. Etappe Lech am Arlberg - St. Anton
Zum Valluga-Grat
Die zweite Etappe liegt bereits hinter uns; hart war`s, aber auch schön! Aber leider gibt es nicht nur positives zu berichten. Bernd und ich haben ja nun bereits 9 Etappen (2008 und 2009) hinter uns, und leider muss ich zugeben, dass wir heute wohl taktisch fast schon versagt haben. Wie immer stellten wir uns hinten an, was uns sonst ja motivatorisch immer voll gepuscht hat. Wir konnten so nämlich anfangs immer ein paar Teams überholen, bis wir uns dann – wie üblich – im Mittelfeld einreihen konnten. Also, wie immer, hinten rein und los! Nachdem der Start auf Grund der doch etwas frischen Temperaturen (es hatte um die 0 Grad, gefühlte minus 20) UND Schnees am Valugagrat auf 10 verschoben wurde, ging es um 10 los und tatsächlich überholten wir anfangs wieder recht kräftig….bis km 2! Dann war Stau. Nicht dass wir viel schneller laufen hätten können, aber halt schon ein bisschen, und das nervt einen spätestens nach 10min tierisch. Wir konnten einfach nicht unser Tempo laufen, was für mich fast anstrengender war als zu schnell zu laufen. Gott sei Dank regt ich mich ja nie auf, und so ging`s dann erst mal die erste Stunde etwas gemächlich zur Bergstation der Rüfikopfbahn- Bergstation (2350m). Kurz vorher wurde es mir allerdings doch zu bunt und ich hab einfach querfeldein ein paar Läufer überholt. Wie ich oben schon erwähnt habe war ich dann gar nicht viel schneller, konnte aber eben mein Tempo laufen bzw. gehen, und alles war wieder gut. Nach kurzem Abstieg und ca. nochmals 200Hm Aufstieg konnten wir dann schon die Valluga-Bergstaion sehen und so ging`s dann in sanftem auf und ab – optimal zum locker laufen – zu den letzten 600Hm über den Valluga-Grat. Jeder der schon mal in St. Anton beim Skifahren war kennt dann den Rest der Strecke. Runter zur Ulmer Hütte (wieder im Gänsemarsch, brutal steil mit Seilsicherung) und dort zur letzten Verpflegung. Das Gesicht von Peter wird mich mein Leben lang verfolgen…es gab nämlich keinen Kuchen (mehr). Von der Ulmer-Hütte dann wenig spektakulär Ziehwegen der Talabfahrt folgend bis in Ortszentrum St. Anton. Da wir heute mehr Hm im Abstieg hatten als im Aufstieg ist jeder aus unserm Lauftreff (eben wieder Bernhard, Peter, Bernd, Jox) gespannt wie`s morgen so geht.
Im Ziel erwartete uns dann mein Vater, der das schöne Wetter zu einem Kurztrip nach Anton nutzte. Dort dann wieder „all in“ statt „all out“ und jetzt wieder abliegen und auf die Nudelparty um 18.00 Uhr warten. Wir haben auch wieder Fotos geschossen….viel Spaß beim anschauen.
Noch was…Sportskamerad Matthias war heute beim Langdistanz-Triathlon in Köln am Start. Wenn wir unsere Stöcke nicht brauchten haben wir ihm kräftig die Daumen gedrückt. Mal sehen was er so zu berichten hat.
Ich hoffe wir können morgen wieder so unkompliziert online gehen….dann gibt`s wieder mehr. Den Spruch der nächsten Renntage habe ich eh` schon im Kopf.
So long, and KEEP ON RUNNING!
Jox
1. Etappe Oberstdorf - Lech am Arlberg
Auf der Mindelheimer Hütte
Es ist so weit! Heute ging es also wider los zum Transalpine Run 2009! Nach einer ausgiebigen Nudelparty gestern im Oberstdorf-Haus fuhren wir gestern nochmal nach Hause um dann heute morgen gegen 7 Richtung Oberstdorf aufzubrechen. 35km und ca. 2500Hm lagen vor uns und eigentlich waren die Vorzeichen für den heutigen Tag auch gut. Nach Regen in Oberstdorf und Schneefall(!) auf 2000m erwartete uns heute morgen strahlender Sonnenschein und frische 7 Grad am Start. Um Punkt 10 Uhr ging es dann – wie üblich – mit AC/DC los….Wir – das waren Peter, Bernhard, Bernd und Ich – versuchten möglichst schnell unseren Rhythmus zu finden, was mit fast 500 Mitläufern gar nicht so einfach war. Raus aus Oberstdorf und dann hoch Richtung Skiflugschanze am Freibergsee vorbei Richtung Fidere-Scharte. Oben lag dann tatsächlich noch ein bisschen Schnee, der uns allerdings nicht weiter störte. Es waren ja schon ein paar Läufer vor uns durchgekommen. An der Mindelheimer-Hütte war erst mal essen angesagt (Foto); hier sieht man schon dass bei uns def. Der Erlebniswert im Vordergrund steht. Der Strudel war echt lecker, allerdings kann man bei den Preisen schon etwas nachdenklich werden. Runter dann Richtung Tannbergpass und weiter Richtung Lech.
Bis auf ein paar schmierige Stellen eben vom Regen und vom Schnee gestern Nacht war die Strecke super zum laufen und nach knapp 6 Stunden waren wir dann im Ziel; jetzt ist erst mal essen angesagt bei der Nudelparty mit unsern Mitstreitern.
Ich glaub ich kann bereits nach der ersten Etappe sagen, dass diese Streckenführung von Oberstdorf nach Südtirol für mich sicher die attraktivere ist. Zwar nicht so lang, dafür aber viel alpiner und auch – für mich – landschaftlich schöner.
Wir werden sehen wie`s morgen weitergeht. Jetzt zählt die Regeneration – die bekanntlich ja völlig überschätzt wird. Die Sieger brauchten übrigens 3h 35min…wie sowas geht wird mir immer ein Rätsel bleiben.
Inferno-Triathlon
ja, ja, rauf gehts...
"Also mal ohne Flax" ... der Inferno ist wirklich ne harte Nummer. Aber wir alle (Consti Pade und sein Bruder, eine super Betreuer für uns) haben es geschafft, das ist erstmal das Wichtigste. Aber der Reihe nach:
Schon der Freitag, das Einchecken ist ein Triathlon. Es gibt drei Wechselzonen, folglich an drei versch. Stellen seine Wechselbeutel abgeben. Da waren wir schon mal vier Stunden unterwegs. Das Wetter versprach nicht so toll zu werden, was sich letztendlich leider auch bestätigte.
Am Wettkampfmorgen waren wir um viertel vor sechs am Schwimmstart und - es war stockdunkel. Bei der Wettkampfbesprechung sagte man uns, dass es rechtzeitig zum Start hell wird, aber man werde ein Schloß, welches sich in unmittelbarer Nähe des Schwimmausstieges befindet, beleuchten, so dass man sich leichter orientieren kann. Richtig zum Schwimmstart, es hatte 14 Grad, das Wasser 21, wurde es hell, aber jetzt sah man auch, dass es sehr bewölkt war.
Man mußte den Thuner See 3,1 km schräg durchqueren und so stieg Jox nach 52 Minuten, Consti und ich nach 58 min aus dem Wasser. Es folgten nun 97 km auf dem Rennrad mit 2150hm, teils in Vollschiffe. Beim ersten Anstieg der schon nach ca. 500 Meter nach der Wechselzone begann, überholte mich Consti schon und zog davon. Nach 15 km hatte ich starke Schmerzen im unteren Rücken, so dass ich anfangs bergauf viel im Stehen fahren mußte. Es folgte eine 40km lange Flachpassage, wo man wieder etwas Zeit gutmachen konnte. Doch zum Schluß gings die große Scheidegg hinauf, knapp 1400hm auf 18 km. Hier gab es ein paar Rampen mit 18 und 20 % Steigung, bei der einige abstiegen und ihr Rad schoben. Hier hatte es eklige, nasse 8 Grad. Bei der anschl. Abfahrt nieselte es und es herrschte so starker Nebel, dass die Sichtweite teils nur 20 Meter betrug.
Beim Wechsel zum MTB hatten Consti und Jox schon eine Stunde auf mich rausgefahren. Nun ging rauf auf die kleine Scheidegg, 30 km und 1200 hm. Auch hier, wie schon beim Rennrad, mußte ich mich ein paarmal auf dem Boden ablegen und den Rücken dehnen. Die anschl. Abfahrt runter nach Wengen war im Platzregen und in einer Schlammstrecke, die es in sich hatte.
In Stechelberg nun der Lauf auf das Schilthorn 25 km und 2200 hm. Laufen fiel mir viel leichter als das Radfahren. Die ersten km raus aus dem Tal, und rauf nach Mürren auf 1650m konnte man alles laufen. Aber ab hier wurde es richtig steil, da macht man 1000hm auf 6 km. Da war nicht mehr viel mit laufen, es war eher German-Walking.
Der "Zieleinlauf", der letzte km zur Gipfelstation, ist sehr felsig, ein etwa 100m langer Weg über eine Grat und unzählige Stufen nahezu senkrecht nach oben - dachte nicht das man für 1 km ne knappe halbe Stunde braucht.
Tja, Consti und Jox haben mir ordentlich eine eingeschenkt. Ich blieb ganz knapp unter 13 Stunden, aber die beiden haben in 10:19 (Consti) und 10:38 (Jox) gefinisht. Mit 12 Std. hatte ich gerechnet, eine drüber, was solls.
Unser Dank gilt besonder Constis' Bruder Raphi, der uns als Betreuer begleitet, uns chauffiert, versorgt, moralisch unterstützt und super Photos geschossen hat, die wir für Euch bei Photos eingestellt haben.
Video des Schweizer Fernsehens DRS 1
5500 is not just a number... INFERNO 2009!
