Unterwegs mit Down-hill-thrill Peter Keidler

Was macht man wenn man nicht laufen darf in Frankreich?

 

Man läuft zu Hause im Allgäu, und da ja noch Sommer ist, rechnet man ja auch mit gutem Wetter (siehe Berich Chamonix...hahaha). Wetter war auch gut heute, über den Untergrund kann man streiten! Auf jeden Fall hatte ich heute die Möglichkeit, die erste Skitour des Jahres zu machen, und somit meine ganzen Winterkammeraden auszustechen!

 

Die Tour ist eine bekannte...es ging los vom Parkplatz der Neunerköpfle-Bahn, dann nach Grän, hoch Richtung Sulzspitze, LL Hütte (mit Essen) und wieder runter zum Vilsalpsee und zurück zum Auto!

Normal so 3h, heute mehr als 4...

"THE RACE IS OFF....! BAD WEATHER!"

Ganz ehrlich, das war dieses Jahr wohl das härteste, was ich gehört habe!

 

Um`s kurz zu machen, die Reise gilt offiziel noch nicht als beendet! Das Rennen um den weißen Berg wurde tatsächlich auf Grund von schlechtem Wetter und von Murenabgängen bei KM21 gestoppt! Ich hab wirklich noch nie so viele "leere" Gesichter gesehen als in der Verpflegungsstelle, an der man uns dies mitteilte! Viele, unter anderem ja auch ich, hatte sich sehr lange körperlich und auch mental versucht auf diese Herausforderung vorzubereiten, und dann so was!

 

Der Veranstalter versuchte zwar alles, aber bei ganz vielen war nach diser Info die Luft raus. Es wurde nämlich am Sa Morgen um 10 Uhr dann von Courmayeur aus neu gestartet (übrignes auch für Bernd, dessen Start erst immer wieder verschoben wurde, und dann auch auf 10Uhr gelegt wurde!), aber eine ganze Menge Läufer trat nicht mehr an! Wir eben auch nicht! Wie gesagt, der Stecker war draußen!

 

Jetzt könnte man natürlich sagen, jetzt ist man schon mal dort, jetzt hat man ein Jahr lang trainiert usw....

 

ABER: Die Info dass es um 10 Uhr am Sa weitergehen sollte bzw. könnte kam um 4.38Uhr per sms...Abfahrt der Busse nach Courmayeur um 6.30Uhr...also ehrlich...!

 

Klingt hart, aber EGAL!

 

Zitat Markus R.:"Denk dir nix, der Berg steht ja noch länger da!" Recht hat er, und so geht die Reise halt noch ein bisschen weiter!

 

Die nächsten Aktionen sind bereits geplant! Ich hatte im Auto ja auch genug Zeit!

 

Ein paar Bilder gibt`s bald und natürlich auch alles für uns berichtenswerte demnächst in diesem Theater!

 

Bis dann!

 

Jox

 


Packliste eingehalten? Packliste eingehalten?

Hier mal ein Bild der wichtigsten Utensilien, die nach Frankreich mit müssen...vom MP3-Player bis zur Strinlampe ist alles dabei!

 

Viele der Sachen kommen natürlich nicht in den Laufrucksack, aber um den Überblick zu behalten dachte ich mir, ich richte mir mal alles zusammen.

Unten haben wir euch mal die offizielle Ausrüstungsliste vom UTMB Veranstalter aufgeführt! Ich hoffe, dass unsere Rucksäcke groß genug sind!

(Man will ja schlißlich auch noch was zum Essen mitnehemn!)

 

AUSRÜSTUNG 

Pflicht :

- Ein mobiltelefon (lassen Sie es eingeschaltet)
- persönlicher Trinkbecher von mindestens 15 cl
- eine Wasserflasche von mindestens 1 Liter
- zwei gute Lampen mit Ersatzbatterien
- Überlebensdecke
- Pfeife
- adhäsive elastische Binde für einen Notverband (minimum 80cm x 3cm)
- Verpflegung
- wasserundurchlässige Jacke für den Fall von Schlechtwetter im Gebirge
- Hose oder Stumpfhose (mindestens eine knielange Hose)
- Schirmmütze oder Stirnband.

Gefordert für die Grenzübergänge:
- Personalausweis.

Dringend empfohlen:
- Mobiltelefon mit Auslandsverbindung ( speichern Sie die Notrufnummer der Veranstalter, Ihre eigene Nummer und vergessen Sie nicht, die Batterien aufzuladen!)
- Handschuhe
- warme Kleidung für den Fall von Kälteeinbruch
- mindestens 20 € (für unvorhergesehene Ausgaben)

Empfohlen (nicht vollständige Liste) :
Teleskopstöcke, Wechselkleidung, Bussole, Messer, Bindfaden,Sonnencreme, Creme gegen Wundreibung, Routenbuch. 

Beschliesst ein Teilnehmer, Stöcke zu verwenden, muss er sie während des gesamten Wettkampfes mittragen. Stöcke dürfen nicht in die "Läufersäcke" gegeben werden. 

Spontanaktion 12h plus

Am Samstag früh machten wir uns (Jox, PowderWhore Nummero Uno Schnitzi, Never-say-die-Jörg und Consti) auf den Weg Richtung Gr. Krottenkopf; d.h. erst mit dem Rad von Oberstdorf nach Spielmannsau, dann zu Fuß weiter auf den höchsten Berg im Allgäu!

 

Um`s kurz zu machen, optimale Aktion, da das Wetter traumhaft war, und sogar länger hielt, als alle Wetterstationen vorausgesagt hatten.

 

Als wir dann auf dem Rückweg der KE-Hütte näher kamen, beschloß ich einfach Richtung Hochvogel, bzw. Richtung Tannheiemr Tal weiterzulaufen - einfach mal schauen, wie weit man kommt. Eigentlich war mir die Tour nicht zu wenig, aber das Wetter wollte ich einfach noch nutzen.

Geld geliehen (der Plan war mit dem Zug heimzufahren), Essen geschnort (Consti, dein Käsbrot war Wahnsinn) und los.

Ich bin dann praktisch die selbe Strecke zurückgelaufen die Consti und ich vor ein paar Wochen nachts in Angriff genommen hatten. Jetzt hab ich auch mal gesehen wie schön, aber halt auch wie lang das Ganze war!

Aber man will es ja so!

Immer wenn ich ein Handy Netz hatte, hab ich versucht meine Heimfahrt zu organisieren, und so konnte ich meinen Vater aktivieren, der mich dann um 20.00 Uhr am Vilsalpsee abholte! (also doch keine Zugfahrt)

 

Nach 14h, ca. 12h Lauf- und Radelzeit saß ich dann etwas müde im Auto und wurde direkt zu Hause abgeliefert!

 

Fazit: Langsam kommt die persönliche Gewissheit den Lauf in 2 Wochen schaffen zu können! Wichtig wird nur sein, was gibt`s zum essen und v.a. wie viel kann man essen, wenn man sich danach wieder einigermaßen schnell bewegen soll!

Das Training läuft

Obwohl sich die Beine nach dem Swiss-Alpine anders anfühlten wie sonst, hat Jox doch in die Schweiz verlegt um "ein bißchen" zu trainieren. So machte er nach der Woche in Davos sein Berglauftraining weiter und spulte so noch 15000hm ab. Ich habs ein wenig ruhiger angehen lassen, bin normal gelaufen und ein paarmal auf dem Rad gesessen.

Am Mittwoch waren wir auf dem Aggenstein. Bei Sonne los, auf halber Strecke leichter Regen, auf dem Gipfel Sonnenschein. Von dort aus war Richtung Süden ein schönes Gewitter in den österreichischen Bergen zu sehen und zu hören. Schnell ein paar Photos von tschechischen-Nicht-Bergbewanderten gemacht und wieder runter. Nochmal ein paar Regenspritzer, doch dann herrlicher Sonnenschein runter bis zum Auto.

Für mich ist der Aggenstein eine der schönsten 2-Stunden-Runden in unserer Gegend, die man mal laufen kann/sollte.

SwissAlpine 2010

Am Samstag (31.07.2010) starteten die GEFRO-Männer (Bernd und ich) and friends (Peter Büttner, Michael Wölfle und Klaus Hänsler) beim SwissAlpine in Davos. Das bedeutete 78Km und knapp 2300Hm, und vor allem die 78Km spüre ich heute doch recht deutlich.

Während Bernd und ich den Lauf als Vorbereitung auf unsere Reise nach Frankreich nutzten, liefen Klaus und Michael mit, um sich auf den Transalpine Run dieses Jahr vorzubereiten! Peter lief einfach so (!) mit, und verbreitete - wie schon in Klagenfurt - ständig gute Laune.

Die Anreise erfolgte per VW-Bus, bzw. mit "Wohnmobil", und so war natürlich das Problem der Suche nach einer Unterkunft auch sehr schnell erledigt! Parkplatz in Startnähe...fertig!

Um`s kurz zu machen, wir sind alle wieder heil in Davos angekommen, die einen mit mehr Blasen und blauen Zehen, die anderen mit weniger Blessuren.

 

Bilder

 

 

Bitte unbedingt auf CONSTI`S WELT klicken!!!

Für einen weiteren Kurzbericht und noch mehr "lustige" Bilder bitte unten auf Consti`s Welt klicken!

Fischertags-Konter-Aktion

Angeblich soll es ja Leute geben, die sich die Nächte des ganzen Fischertagswochenendes um die Ohren schlagen!

Da dachten wir uns, das können wir auch!

Wir sind aber von Grän (Tannheimer Tal) bis zur Kemptner Hütte gelaufen...nachts!

Hier mal ein paar Bilder, Bericht folgt!

 

P.S.: Da Consti ja noch jung ist hat er übrigens beides gemacht! Von Freitag auf Samstag war er feiern am Fischertags-Vorabend, am Samstag Morgen sprang er dann in den Bach! Danach schrieb er mir sinngemäß folgende sms:

 

"Hey Jox, komme grad betrunken vom Fischertag und leg` mich jetzt erst mal hin! Am Abend bin ich dann aber bereit mich wieder vollständig hinzurichten!"

...und das haben wir dann auch getan!

Nur zwei Zahlen vorweg: 60/3400!

 

Consti`s Welt

UTMB Set-Up UTMB Set-Up
Consti bereit für die Hinrichtung Consti bereit für die Hinrichtung
Materialtest Materialtest
Der Abstieg Der Abstieg

Die Top 10 des Wochenendes!

Nur immer Rennberichte schreiben war mir diesen Sonntagnachmittag zu langweilig, deswegen stell ich euch mal meine persönlichen Top 10 des Wochenendes zusammen. Das Ganze hängt aber (natürlich) dann doch mit einem Wettkampf zusammen. Ich dachte mir einfach, der Ironman ist ja schon 1 Woche her... da kann man schon mal einen kleinen Radmarathon von 230km und 2900Hm fahren!

Folgende Emotionen bezüglich des Rennens gingen mir die letzten Tage bzw. Stunden durch den Kopf:

 

1. Super Idee, das mach ich; war letztes Jahr auch lustig (Danach hab ich mich angemeldet)!

2. Ich muss echt bescheuert sein (Das dachte ich mir gestern nach einer kleinen Runde auf dem MTB)! Wie soll das denn gehen morgen!

3. Das mach ich nie wieder (Aufstehn 3.15 Uhr, um nach dem Frühstück rechzeitig im TT zu sein; Start war nämlich um 6(!))

4. Echt jetzt! Kein Scheiß! Das mach ich nie wieder! (am Hahntenjoch bei gefühlten 270Grad!)

5. Mir ist schlecht! (im Ziel nach dem Genuss von 2l kaltem Cola)

6. Naja... so schlimm war`s ja jetzt doch nicht! (Unter der kalten Dusche und v.a. nach dem Essen)

 

OK, ich weiß, ich rede zuviel...hier also meine Top 10! Soll so ein bisschen den Tagesablauf wiederspiegeln!

 

Platz 10: Danke für diesen guten Morgen (Kirchenlied) - Es war nicht kalt heute Früh, und Josch und Holger hab ich auch getroffen vor dem Start! War super!

 

Platz 9: Guten Morgen Sonnenschein (Nana Mouskuri... das ist die mit der brudaaaalen Brille) - Schon cool, wenn man schon unterwegs ist, wenn die Sonne aufgeht!

 

Platz 8: Die Karawane zieht weiter... (De Höhner) - Knapp 1000 Leute, die das Ganze gemeinsam in Angriff nehmen; die einen mit mehr Ambitionen, die anderen mit weniger!

 

Platz 7: When will I see you again  (The three Degrees) - Irgendwann im Verlauf des Rennes verliert man sich einfach, aber irgendwann - spätestens im Ziel - trifft man sich ja wieder!

 

Platz 6: Run to the Hills (Iron Maiden) - Wir sind zwar nicht gelaufen, aber hart war`s trotzdem; und was sagt Jörg-never say die-MüllerLönnies immer: Wenn nix mehr geht, Maiden geht immer!

 

Platz 5: Push it (Salt-N-Pepa) - Das war irgendwann das einzige, an was ich denken konnte... drücken, drücken, drücken!

 

Platz 4: Don't fear the reaper (Blue Oyster Cult) - Frei übersetzt heißt das wohl: Keine Angst vor dem Sensenmann... Ich hatte aber Angst; große sogar, als es in die ersten Steigung des Hahntenjochs ging... ist auch so schön flach da unten!

 

Platz 3: For whom the bell tolls (Metallica) - Das muss - denke ich - nicht weiter kommentiert werden!

 

Platz 2: All my friends are dead (Turbonegro) - Das hoffte ich natürlich nicht! Allerdings denkt man ja immer, es geht keinem schlechter als einem selbst... und wenn... siehe Songtitel!

 

Platz 1: Hurra, wir leben noch (Milva) - Ich geb ja zu, Platz 10, 9 und 1 sind ein bisschen schwul, aber ich war wirklich froh, als alle wieder heil im Ziel waren und auch Johannes einen Sturz am Hahntenjoch gut überstand!

 

Der Artikel ist jetzt doch ein bisschen lang geraten, allerdings muss ihn ja auch keiner lesen (wenn er nicht will)! Super allerdings, dass der Autor einem das am Ende sagt... Ihr seht, ich doch mehr trinken sollen heute! (oder einfach länger schlafen sollen!!!)

 

Ab morgen wird`s dann langsam ernst mit meiner/unserer Vorbereitung auf den Weißen Berg...wenn`s was zu berichten gibt, bitte lesen Sie hier...

 

Gruß

 

Jox

 

 

 

 

 

KLAGI 2010 oder "Wie ich lernte die Schmerzen zu lieben!!!"

Eins vorneweg - Klagenfurt war wieder mal eine Reise wert. Schade für die Leute, die unserer Einladung nicht gefolgt sind. Wie gesagt, 5 Uhr Abfahrt in Ottobeuren, leider zwei Stunden im Stau gestanden, aber pünktlich die Startunterlagen bekommen und ab zum Einchecken. Die Hitze am Wörthersee war brutal, so dass wir gemütlich das WM-Halbfinale in der kühlen Ferienwohnung angesehen haben. Danach zum Pizzaessen und um 21 Uhr - Schotten dicht.

4 Uhr aufstehen, letzte Magenbefüllung und dann zum Start. Zum Glück war der Neo erlaubt, trotz der angebl. 25 Grad Wassertemperatur. Der Start war ein Chaos, der Startschuss erfolgte 2 Minuten zu früh, so dass die Athleten sich (noch) nicht richtig eingereiht hatten, zumindest ist es mir (Bernd) so ergangen.  Ich hatte ein paar bessere Schwimmer hinter mir, so dass diese komplett über mich drübergeschwommen sind. Da wird an den Waden gezogen, Schwinger ins Gesicht, Brille verrutscht, Wasser wird sowieso geschluckt, ein Kampf auf den ersten 300 Metern. Meine Uhr hat pünktlich zum Start den Geist aufgegeben, so dass ich auch keinerlei Zeitgefühl hatte.

Obwohl ich mich gut fühlte, hatte ich eine besch... Schwimmzeit. Holger stieg als erster nach 1:05 Std aus dem Wasser, gefolgt von Jox, Matthias, Bernd, Peter und mir.

Die Radstrecke ist schnell, trotz der knapp 1700 hm und es hat wirklich Spaß gemacht. Jox hat schon angekündigt, dass er auf dem Rad mal richtig Gas geben will, was er letztendlich auch gemacht hat. Seine brutale Radzeit von 4:53 Std! unterstreicht das auch. Gegen Ende der Radstrecke setzte ein  Gewitter mit starken Regen ein, der die Straßen schlüpfrig machte. Das soll aber keine Ausrede für meine Radzeit von 5:31 Std. sein.

Auch auf der Laufstrecke hatte ich ein gutes Gefühl, jedoch fehlte mir erneut meine Uhr, da ich mein Tempo nicht einschätzen konnte, so lief ich die ersten 21 km in 2 Std. , doch die schwüle, drückende Hitze nach dem Regen, machte sich nun doch bemerkbar und so mußte ich ab km 25 doch ab und an Gehpausen einlegen. Aber es ging allen so, auch Bernd O. und Holger hatten mit der Hitze zu kämpfen. Jox sah anfangs sehr frisch und locker aus, jedoch musste er im Ziel auch eingestehen, dass er ab km 25 Dinge gesehen hat, die nicht aus diesem Leben sind ;-)  Mein Wunsch war es in einer Zeit von 10:?? zu finishen, aber das war an diesem Tag einfach nicht drin. Ich war einfach nur leer.

Jox dagegen legte eine neue Bestzeit hin und finishte in 9:56 Std. Gefolgt von Matthias in 10:01 Std, Holger 10:29 Std, Bernd O. 11:08 Std, Bernd R. 11:24 und Peter B. 11:41 Std.

Für manche war das Rennen ein neuer Erfolg, andere waren etwas enttäuscht. Da wichtigste aber war, dass wir alle gefinisht haben, sich keiner verletzt hat und wir wieder eine Riesen-Gaudi hatten.

Bis zum nächsten mal...

 

PS: Ein besonderer Dank gilt Janina und Dorothe die uns an der Rennstrecke super anfeuerten und mental stark machten für die nächsten Kilometer. 


Ergebnisse      Bilder

EINLADUNG!!!

Die Ausdauer-Sportgruppe Ottobeuren/Memmingen lädt zu einem gemütlichen Ausflug an den malerischen Wörthersee (bei Klagenfurt/A) ein!

 

Die Anreise erfolgt mit dem Bus, Abfahrt 5.00Uhr an der Sportwelt in Ottobeuren!

 

In den Leistungen inbegriffen sind:

 

- dummes Geschwätz über mindestens 2 Tage

- kleine (oder auch größere) Snacks auf der Fahrt

- Schmerzen und Kreislaufprobleme auf der Rückfahrt

 

Programm:

Nach einer hoffentlich staufreien Anreise schlendern wir gemütlich über den traditionell jedes Jahr statfindenden Markt, auf dem es sicher wieder allerlei skurriles zu sehen geben wird. (männer in halterlosen Strümpfen z.B.)

 

Nachmittags treffen wir uns dann mit anderen Urlaubern zum gemeinsamen Ballsport-Geschaue und machen uns über Sportler lustig, die in 90 Minuten grad mal 10-12km laufen.

 

Abends ist jeder Teilnehmer eingeladen, an einem Experiment teilzunehemen: Wie viel kann man(n) essen, ohne das man(n) platzt?

 

Der Sonntag beginnt dann recht früh mit wieder - genau - essen gegen 4, gefolgt von einem lockeren Besuch des Naturfreibades mit Whirlpool.

 

Dannach laden wir zu einer ausgedehnten Radtour ein, um die wunderschönen Landschaften Kärntens (noch) besser kennenzulernen.

 

Nachmittags begeben wir uns dann noch auf eine kleine Laufrunde am See entlang und lassen den Tag und das Wochenende mit - na klar - einem nicht zu knapp ausfallenden Buffet enden....

 

Nachbereitung: Ab Montag wird dann wieder gejammert, was des Zeug hält, und man schwört sich:"Mit diesen Menschen will ich nichts mehr zu tun haben! Nie mehr.....!"

 

Bis zum nächsten Ausflug in die Schweiz!

(Näheres zu diesem Ausflugziel folgt in Kürze!)

 

 

Beide Diesel an!!!

Mit diesem Spruch wurde ich schon des öfteren von Jörg - never say die - ML für anstehende Wettkämpfe oder Aktionen motiviert, und genau das soll morgen  (Ottobeuren) und nächste Woche (Klagenfurt) auch die Devise sein. Nachdem bekanntlich Audi mit Diesel-Motoren schon mehrmals das 24h Rennen von LeMans gewonnen hat, hoffe ich natürlich auch, dass mich meine beiden Kolben morgen nicht im Stich lassen werden! Wie die Form genau ist, weiss ich morgen im Ziel! Und nächste Woche...naja, wir werden sehen!

 

Ich möchte auf diesem Wege jedenfalls allen die morgen starten viel Erfolg wünschen, und dass sie alle ihre gesteckten Ziele erreichen. Bernd ist in Otto leider nicht dabei, aber nächste Woche werden wir dann gemeinsam in den Wörthersee hüpfen.

 

Noch was...morgen wird sich auch zeigen, wer den Winter über immer schön kalt geduscht hat...am Dienstag hatte der Attenhausener-See so um die 14 Grad...also los geht`s, und BEIDE DIESEL AN!!!

 

Jox

Spruch der Woche: "Langsam krieg` ich Hunger!" (Ein uns bekannter Läufer nach ca. 5h Nachtlauf im TT)

Die Frage stellt sich erneut.....WIE bereitet man sich vor auf einen Lauf, der über mehrere Tage geht? Ist immer wieder lustig, wenn uns Leute fragen, wann der Lauf in Frankreich denn stattfindet, und man nicht mit :"Um 2!", oder "Am 12.April!" antwortet, sondern mit "Vom 27. - 29. August....wenn ich soweit komme!"

Zurück zur Ausgangsfrage: "WIE?"

 

Wir, das heißt wie immer Bernd und ich (unterstützt von Peter, Consti (war klar!!!) und Markus R. (war noch klarer!!!), haben Folgendes probiert! Wir haben einfach die Route unseres letzten TTU-Versuchs hergenommen, und sind das Ganze nachts gelaufen. Start war 23.45 Unr am Iseler-Parplatz, Ziel am Vilsalpsee mit anschließendem Daumentaxi zum Autoholen gegen 6 Uhr in der Früh. So gings über den Iseler-Wannenjoch-Bschießer-Ponten-Geishorn 22 km und 1850hm runter zum Vilsalpsee.

Kurz gesagt, bis wir im Auto saßen, ging es allen gut... d.h. keine rosa Elefanten und auch keine Amokdrohungen... nur das Übliche... Hunger und Durst (aber dafür muss ja in der Zwischenzeit keiner mehr laufen) und ab und zu die Frage nach dem WARUM!

Im Auto wurde es dann aber bedenklich still auf der Rückbank, und ich habe auch def. einen neuen Kurzdauerrekord aufgestellt, was fahren am Stück angeht. Auf Höhe Jungholz (kommend vom Oberjoch, nicht kommend von der Adria-Küste) mussten wir schon den ersten Fahrerwechsel machen, weil... dann doch rosa Elefanten.

 

Abschließend können wir 5 Folgendes festhalten: Das Ganze war ein Wahnsinnserlebnis, meine neue (sehr helle) Stirnlampe ruft leicht aggressives Verhalten hervor ("Schau mich NICHT an!!!") und - ganz wichtig - man darf Markus nachts keinen Kaffee oder ähnliches geben... könnte anstrengend werden.

 

Bilder hier 

 

Bis zur nächsten Aktion - dann auch wieder mit genauerer Ankündigung (falls jemand mit will!!!)

Finished Kraichgau

So, ersten Triathlon der Saison mit Zufriedenheit beendet. Nachdem Jox die letzte Etappe des Trans-Germany wegen Magenproblemen absagen musste, trat er körperlich doch angeschlagen zusammen mit mir, Bernhard Kiechle, Matthias Eberhard und Bernd Obeth die Reise ins Kraichgau an. Beim Einchecken gings schon los, dass wir so ziemlich die Hälfte was man zu so einem Rennen braucht zu Hause vergessen hatten. So fehlte mir die Rad/Lauf-Tight, eine Panne sollte ich auch nicht bekommen, da ich das komplette Werkzeug mit Ersatzschlauch liegen ließ, Jox hätte seinen Waschbeutel samt Kontaktlinsen liegen lassen usw. usw.

"Wirds halt in den Kurven etwas enger, ohne Linsen" meinte er noch in der Früh vor dem Start. Zum Glück hatte ein anderer Athlet Ersatzlinsen mit, die er Jox lieh.

Das Wasser hatte 20 Grad, eine schöne große Runde im Ubstadt-Weiher und anschl. eine wirklich harte Radrunde (1000 hm auf 90 km) ständig rauf und runter und ebenfalls 3 harte Laufrunden à 7 km. Hinzu kam die ungewohnte Hitze von 30 Grad, die die meisten Athleten nicht gewohnt waren und so gegen Ende des Rennens viele platzen ließ.

Bernhard stieg als erster von uns nach 30 min aus dem Wasser, gefolgt von Jox, Bernd O., mir und Matthias. Auf der anschl. Radstrecke hatte wieder Bernhard (2:33 Std.) leicht die Nase vor Jox (2:36 Std), Bernd O. (2:41) Matthias (2:41 Std.) und mir (2:48 Std).

Es folgte eine sehr wellige Laufstrecke, ausschließl. auf Asphalt durch das Städtchen Bad Schönborn mit vielen Anstiegen, die nicht steil, aber doch gemein waren. Jox, der aufgrund seiner Magenprobleme, nicht richtig Nahrung aufnehmen konnte, begegnete mir bei seinem km 17 mit den Worten "Ich bin tot" Ich fand für diesen Zustand war er doch noch ziemlich flott, auch wenn er nicht gut aussah. Zumindest lief er trotzdem nach Matthias (1:39 Std) die zweitschnellste Zeit (1:40) gefolgt von Bernhard (1:43 Std) und mir (1:53 Std) In der zweiten Laufrunde war ich total am Ende, mixte mir aber einen tollen Cocktail bestehend aus Salztabletten, Gel, Banane, hinuntergespült mir einem Iso-Cola-Mix-Wasser-Gemisch und 10 min später lief es deutlich besser. Bernd O. ließ sein Magen im Stich, so dass er die zweite Runde komplett gehen mussten, daher rührt die für ihn enttäuschende Laufzeit von 2:12 Std.

Letztendlich waren wir doch allesamt zufrieden. Es ist ein tolles Rennen mit harter Rad- und Laufstrecke, aber wenn man so einen Wettkampf mit einer gewissen Lockerheit und der richtigen Truppe antritt, dann macht es doch einen großen Spaß...

 

Ergebnisse

 

Tapern à la Jox

Kingelt am Montagabend bei mir das Telefon - es ist Jox. "Wir müssen für kommendes Wochenende planen" so seine Ansage. Denn eigentlich steht für Sonntag die Challenge Kraichgau an. Er erklärte mir kurz, dass er eine Einladung für Trans Germany, ein 4-Etappen-MTB-Rennen, bekommen habe. Hierbei geht es über ca. 300km und 10000hm von Garmisch nach Bregenz. Bei diesem Rennen war in einem Team ein Fahrer ausgefallen, und so wollte er dort einspringen.

Zurück zum Telefonat - Da das Rennen am Samstag gegen Mittag in Bregenz endet und wir eigentlich ins Kraichgau verlegen sollten, müssen wir eben umdisponieren. Während ich versuche, mich in aller Ruhe auf das kommende Wochenende vorzubereiten, macht Jox das eben mal auf eine andere Art und Weise. Mir auch ganz recht, so hat er am Sonntag vielleicht etwas müde Beine ;-)

Gut, hole ich ihn eben in Bregenz ab und dann gehts Richtung Kraichgau. Er hat ja im Auto die Möglichkeit die Beine etwas hochzulegen....

Ankündigung: TTU Reloaded

Da am Wochenende endlich das Wetter besser wird, drängt sich eine Ankündigung unsererseits regelrecht auf!

Letztes Jahr hat`s uns ja das Ende unseres ersten Versuchs das komplette Tannheimer Tal zu umrunden veregnet, und so planen wir einen neuen Versuch!

 

Als Termine (weg. diversen anderen Terminen) kommen entweder das WE vom 12. und 13. Juni, bzw. das WE eine Woche später (am 19. und 20 Juni) in Frage.

 

Das Ganze soll auch ein Material Test (für Mensch und Maschine sozusagen) werden, und so dachten wir uns, wir starten einfach um 0.00 Uhr an der Mekatzer-Sportalm, und dann geht`s über Iseler, Wannenjoch, Bschießer, Ponten, ZierlersEck und Geißhorn zur Landsberger Hütte. Dort wird dann - wie letztes Jahr - abgestiegen, das TT überquert und auf der anderen Seite geht`s dann Richtung Gimpel-Haus wieder hoch, rüber zum Füssner-Jöchle (irgendwo da ist noch eine kleiner Klettersteig...) bis zur Kissinger-Hütte. Da müsste es dann schon langsam hell werden, und ich hoffe wir kriegen in der Hütte was zu essen (und Peter seine 3l Kaffee!!!).

Wie`s dann weitergeht, wissen wir noch nicht so ganz genau, aber wohl Richtung Breitenberg/Jungholz, und von da aus dann wieder (vermutlich halb tot) zurück zum Auto.

 

Es gilt der gleiche Aufruf, wie letztes Jahr...keiner muss, jeder kann, und v.a. jeder kann so lang er will!

Wieviel KM oder Höhenmeter das sind, keine Ahnung....ist auch wurscht, weil arbeiten müssen wir ja erst wieder am Monatg, und bis dahin sind wir ja hoffentlich wieder da!

 

Wir freuen uns über jeden, der mitgeht!

 

Genaueres folgt auf dieser Seite!

 

 

Spruch des Tages:"Sleep is for wimps!"

Step by step... Step by step...

Wie immer, Treffpunkt Lagune: 5:30 Uhr. Begleitet vom rothen Ermel (der auf der Anfahrt noch ne Schüssel kalte Spaghetti mit Hackfleischsauce zur Stärkung einnahm) sind wir am Freitag zur Alpspitze aufgebrochen. Gefühlte 637 Stufen ging gleich mal hoch Richtung Gipfel, da wurde das Wetter schon etwas ungemütlich windig und es sah nach Regen aus. Doch einmal um den Berg rum, vorbei an Berggemsen, Rebhühnern und verirrten Molchen war es mal wieder ein tolles Berglauftraining. Einige kleine Schneefelder weiter oben, ein wenig Matsch und Geröll, von jedem war etwas dabei. So kamen letztendlich doch 21 km und knapp 1100 hm zusammen, was in etwa einer Erholungsetappe beim TAR entspricht ;-)

 

Spruch der Woche: "Die Schlacht beginnt, wenn der Schmerz einsetzt!" (frei nach Dean K. und Markus R.)

Wie bereitet man sich auf einen Lauf vor, der über 160km lang ist, und geschätzte 10.000000Hm hat? (o.k., das war jetzt etwas übertrieben, aber es fühlt sich sicher so an!) Man muss einfach irgendwie versuchen seinem Körper Laufeinheiten zu „präsentieren“, die er so nicht kennt....denke ich! Was liegt also näher sich eine Laufveranstaltung in der Nähe zu suchen und dann halt mitzumachen? Natürlich nicht so wie sonst – man will seinem Körper ja was bieten – sondern schon irgendwie besonders. Man könnte natürlich hinradeln, was für einen der ab und zu auch mal bei einem Triathlon startet vielleicht nicht der schlechteste Plan wäre. Oder man läuft hin...Thema Vorermüdung!

Ich bzw. wir, das war neben mir noch Matthias (immer schön wenn man in seinem Bekanntenkreis Leute hat, die bei solchen Aktionen grundsätzlich nicht fragen WARUM?, sondern meistens nur WANN?), machten uns also Sonntag morgen um 8 auf den Weg nach Kempten zum Halbmarathon! Matthias zum zuschauen, ich zum mitmachen! Auf dem Weg nach Kempten entschloss sich Matthias dann aber doch noch am 5km Rennen teilzunehmen...“Ist sonst ja auch so lang bis du fertig bist!“ war sein Kommentar kurz vor dem Start!

So gegen viertel nach 11 waren wir in Kempten, was für Matthias fast schon ein bisschen stressig wurde so mit Vorbereitung auf einen Wettkampf! Ich hatte da ein bisschen mehr Zeit! Der Halbmarathon war erst um halb 2!

Neben mir starteten auch noch ein paar andere befreundete Läufer aus Ottobeuren (Big Lou ML, Holgi (sorry, musste jetzt so sein), Klaus, Michael W. usw, um nur ein paar zu nennen), wobei Holgi mit 1:26 schon durchaus eine kleine Duftmarke setzte für dieses Jahr, und Big Lou – never say die – ML mit 1:29 fast seine eigenen Erwartungen übertraf!

Mir ging`s die ersten beiden Runden echt super, allerdings ging ich das ganze Unterfangen wohl etwas zu schnell an, und weiß jetzt auch wie sich eine Wade anfühlt, die beim Laufen explodiert! Kurze Rede, langer Sinn, die ersten beiden Runden gut, die dritte eine Katastrophe, die letzte wieder o.k. ...knapp über 1:38...voll zufrieden mit der Zeit, etwas skeptisch bezügl. meiner Wade, Aktion aber insgesamt gelungen!

Ein Dank soll auf diesem Wege auch an alle gehen, die uns angefeuert und unterstützt haben!

Auf meine Anmerkung dass ich morgen vor dem Arbeiten nicht laufen werde, sagte meine Frau nur: “Echt? Jetzt komm...!“ (sie hat nicht gelacht dabei!!!)

 

Ob das Ganze jetzt gut war für den weißen Berg, oder nicht? Ob die Aktion aus trainings-wissenschaftlicher Sicht vernünftig war, oder nicht? Ob man so etwas weiterempfehlen sollte? Keine Ahnung! Wie man sich auf einen solchen Lauf im Sommer vorbereitet weiß ich immer noch nicht!

 

Eigentlich weiß ich nur, wie man solche Aktionen wie heute nachbereitet...man sitzt mitten in der Nacht noch vor dem Rechner und schreibt seine Gedanken auf! Schlafen kann man nämlich nicht!

Jörg -never say die -MüllerLoennies (Teeeeeem Michi im Hintergrund) Jörg -never say die -MüllerLoennies (Teeeeeem Michi im Hintergrund)
Ich noch locker (aber nicht mehr lange!!!) Ich noch locker (aber nicht mehr lange!!!)

Die Berglauf-Saison hat begonnen

Beim Abstieg... Beim Abstieg...
Bin gerade mit www.gefro-alpinteam.de (Jox :-)) 9km und 700 hm gelaufen. Neuer km-Stand: "was weiß denn ich, is doch egaaaal!" Also heute morgen Treffen 7 Uhr an der Lagune in Grönenbach, Weiterfahrt bis Burgberg, anschl. Aufstieg über die Südseite zum Grünten-Gipfel. Jox meinte: "Könnte schon sein, dass wir weiter oben bis zu den Knien im Schnee stehen." Er hatte nicht recht. Es war bis zum Hüfte. ;-) So mußten wir etwa 200 m unterhalb des Gipfels umdrehen. Wir waren klatschnass und durchgefroren, weil die Wege ab etwa 1100 Meter nicht mehr begehbar waren und wir querfeldein "straigth on" auf allen Vieren weiter mußten. Trotz allen mal wieder ein geile Aktion, so früh im Jahr waren wir noch nie beim Berglauf, ich schätzte in 2-3 Wochen dürfte es bis oben gehen. Wir werdens testen;-)

Hike and Bike I

Nachdem ich den Freitag Abend in netter Gesellschaft bei Bernd und seinen Gästen verbracht hatte - er feierte seinen 32 Geburtstag - und ich dabei am Nachspeise-Buffet geschätzte 25 000 kcal zu mir genommen hatte, musste am Samstag was Großes passieren. Geplant, getan. Erst erklomm ich mit Powderwhore nummero uno, Schnitzi, den Roten Stein am Fernpass, danach schmiss mich eben dieser kurz hinter Reutte aus dem Auto - symbolisch und mit meinem Rad - und ich fuhr die letzten 90km über den Gaichtpass und Oberjoch nach Hause nach Ottobeuren.

Kommentar von meinem Kollegen war nur: "Die Harten würden übers Hahntennjoch fahren!"

Auf meinen Einwand, dass da oben sicher noch brutal viel Schnee läge, meinte er nur: "Und?"

Optimal war, dass ich kurz vor der Tanke im Tannheimer Tal noch wie verabredet Matthias und Michl traf, mit denen ich dann vom Oberjoch aus locker nach Hause rollte.

Kurz machten wir noch Pause in der Hütte am Iseler und genossen noch ein bisschen LIVE Musik mit....festhalten....ALPENSTARKSTROM! Eine Wahnsinnsband!

Fotos von der Skitour mit Schnitzi und von meiner neuen Lieblingsband folgen!

Red Stone Peak Red Stone Peak
The Sign of the Cross The Sign of the Cross
Powderwhore Numero Uno - The Hellrider Powderwhore Numero Uno - The Hellrider
Alpenstarkstrom - OHNE WORTE Alpenstarkstrom - OHNE WORTE

Die Reise beginnt

 

Jetzt ist es also wirklich wahr geworden! Wir fahren beide zum weißen Berg nach Frankreich! Im Moment weiß ich noch gar nicht, ob ich mich freuen soll, oder nicht! Leider habe nämlich nur ich (Jox) einen Startplatz per Verlosung für den "großen" Lauf über die 160km bekommen, Bernd fährt aber trotzdem mit und läuft eine etwas entschärftere Variante über "nur" 106km. Über das "nur" von ihm muss ich jetzt noch lachen!

Jetzt sollte es eigentlich mit dem speziellen Training losgehen, aber...habt ihr schon mal aus dem Fenster geschaut? Ja, ja, ich weiß, wer 160km am Stück rennen will, der muss auch bei solch einem Wetter trainieren! Machen wir auch, aber leider schaut`s mit dem Laufen in den Bergen noch ein bisschen schlecht aus! Das heißt also, möglicht viele Kilometer/Woche flach laufen und auf den baldigen Frühling hoffen! Das was uns nämlich die meisten Sorgen macht, ist def. das Bergablaufen und das trainiert man halt am besten in den Bergen!

Egal, kann man nicht ändern. Dann renn ich halt in der Zwischenzeit mit meinen Skiern den Berg rauf, und so schlecht ist das Bergabfahren im Tiefschnee ja auch nicht!

Da das ganze jetzt etwas konkreter wird (auch mit den anderen Wettkämpfen dieses Jahr -> Wettkampfkalender), werden wir euch jetzt wieder etwas regelmäßiger auf dem laufenden halten was wir so für Aktionen machen!

Bilder gibt`s natürlich auch wieder!

In diesem Sinne, keep on Schipping!

Gruß

 

Jox

 

 

 

Greetings from the Powder-Whores-Allgäu Greetings from the Powder-Whores-Allgäu
Tiefschneetraum am Elfer Tiefschneetraum am Elfer

Die Reise zum weißen Berg

Wenn ein Jahr zu Ende geht, dann gilt es immer Resümee zu ziehen; was war gut, was war schlecht, was muss sich ändern, was nicht! Für uns ist das natürlich auch immer die Zeit, das zurückliegende Jahr sportlich zu beleuchten. Es gab viele Wettkämpfe für uns beide, und ich denke ich kann auch für Bernd sprechen wenn ich sage, es war eine durchaus erfolgreiche Saison.

Ein Höhepunkt war natürlich – eigentlich wie im letzten Jahr – der Transalpine-Run. Bei keinem der anderen Wettkämpfe erlebt man eine derartige Kameradschaft und Stimmung! Der einzige Wettkampf der vielleicht noch an den TAR herankommt war sicherlich der Inferno-Triathlon in der Schweiz!

Uns war und ist es einfach wichtig, sich gemeinsam an Heraus-forderungen zu wagen (beim Inferno war Consti Pade noch dabei) und sie dann auch gemeinsam zu bewältigen. Dabei ist es völlig egal, wer der Schnellere oder Bessere ist; Hauptsache Aktion! Froh bin ich, dass wir bis auf kleinere Wehwehchen beide verletzungsfrei geblieben sind!

 

Am Ende eines Sportjahres geht es aber auch darum, sich Gedanken über die nächsten Wettkämpfe (oder besser Aktionen) zu machen. Wie es im Moment aussieht werden wir uns wohl beide im Sommer auf eine Reise nach Frankreich begeben. (wenn unsere Anmeldungen angenommen werden!)

Dort wartet dann die zweite Reise auf uns, und zwar eine mit unbekanntem Ausgang. Es geht darum, den Mont Blanc zu umrunden, und zwar in weniger als 46 Stunden!

Das heißt im Klartext, es gilt 166km und 9400hm laufend zu bewältigen.(ich hab mich nicht vertippt!!!) Man darf Pause machen, so oft man will und darf auch schlafen, wann man will… allerdings darf man nie das Zeitlimit von 46 Stunden aus den Augen verlieren, ganz zu schweigen von den Cut-off Zeiten an den diversen Check-Points.

 

Die dritte Reise besteht in der Vorbereitung auf solch ein Mammut-Projekt. Leicht wird das sicher nicht, und wir wissen auch nicht, ob wir das Ganze schaffen, oder ob der weiße Berg noch zu groß ist für uns! Allerdings war auch der erste Volkstriathlon, Kurztriathlon, Ironman und TAR nicht einfach… aber einfach will ja keiner. Wenn wir nicht starten dürfen (qualifiziert wären wir nach den zwei bewältigten TAR 2008 und 2009), dann dauert unsere dritte Reise einfach ein Jahr länger!

 

Wir haben uns einfach entschieden es mit dem alten Shakespeare zu halten! Der schrieb nämlich schon vor ein paar Tagen in seinem Julius Cäsar…

 

Nun heiß mich laufen, und an Unmögliches will ich mich wagen…!

 

In diesem Sinne an alle, die sich ab und zu mal auf unsere Seite verirren:

 

Frohe Weihnachten und ein gutes und verletzungsfreies 2010!

Projekt Gaishorn at night

Nachdem wir letzte Woche die Wildspitze bezwungen hatten stand dieses Wochenende die nächste Aktion an! Allerdings hab ich mir diesmal nur die "Weicheivariante" gegeben. Die harten Jungs (namentlich Schnitzi, Lönni, Gerhard, Hubert und Consti) haben einfach entschieden auf dem Gipelplateau des Gaishorns zu übernachten. Ich war diesmal nur der Früstücksservice! Butterbrezen um halb 8! Als ich dann auch endlich oben war hat Schnitzi gleich mal folgendes gesagt: Das nächstes Mal machen wir das wenn`s richtig schneit! Na Klasse! Was hab ich nur für Freunde! 

Die Burschen sind also Freitag Abend von Hinterstein auf`s Gaishorn, und ich bin mit Georg Baumann vom Vilsalpsee aus Samstag ganz in der Früh los (5.15 Uhr), um den Männern Frühstück zu bringen! Schaut euch einfach die Bilder an...bin gespannt was sonst noch so in Planung ist diese Jahr!

Kommando Wildspitze erfolgreich beendet

Fast schon tradtionell sind wir dieses Wochenende Richtung Wildspitze aufgebrochen, um uns auf unsere alljährliche "Eingehtour" zu begeben. (Mit der Iseler-Tour vor 3 Wochen war ja wirklich nicht zu rechnen!) Diesmal waren Schnitzi, Gerhard, Consti und Bruno (ein alter Studienfreund und Bergführer)dabei. Um`s kurz zu machen, es war wieder der absolute Hammer. Vom Viehtrieb an der Pitztal-Bahn mal abgesehen ein optimaler Tourentag mit viel Sonne, ausreichend Höhenmeter und teilweise Powder satt. Schaut euch einfach die Bilder an...ich denke da muss man gar nicht mehr viel sagen! 

Consti und Schnitzi unterm Gipfelkreuz Consti und Schnitzi unterm Gipfelkreuz
Free you heels - and your mind will follow! Free you heels - and your mind will follow!
Gerhard und ich kurz vor dem Abstieg Richtung Gipfelhang Gerhard und ich kurz vor dem Abstieg Richtung Gipfelhang

Unten eine kleine Bildergeschichte...was ist hier wohl passiert?

Meine Stürze sind (leider, leider) nicht fotographisch festgehalten! Es hat sich aber wohl genauso abgespielt...hat man mir erzählt!

"Der Adler ist gelandet...

...ich hol dich um 2 ab!!!"

So lautete die sms von Schnitzi, die ich gestern um kurz vor 12 bekommen hab! Was dann aber um 2 passieren sollte, wusste ich um 12 noch nicht! Ich hatte aber so eine Ahnung, und die hatte mit Schnee und Tourenski zu tun! Und tatsächlich, Schnitzi hatte eine Tour am Oberjoch vor, und die webcams verhießen tatsächlich POWDER...am 18. Oktober! Ich muss zugeben, bis Wertach war ich äußerst skeptisch; bis dahin lag nämlich praktisch kein Schnee. Ganz anders allerdings dann am Parkplatz Iseler. Da sah`s echt aus wie im tiefsten Winter. Also, Ski an, und los. Die ersten waren wir zwar nicht, die hoch gingen, aber auf jeden Fall waren wir die ersten auf dem Gipfel. Und es war auch definitiv die Erstbefahrung des Iseler in diesem Winter (?)...wenn man bedenkt dass wir letztes Wochenende noch zu Fuß da oben unterwegs waren...Wahnsinn!

 

Bilder folgen, und die sind dann auch wirklich orginal und nicht von letztem Jahr! Da gab`s glaube ich nicht so viel Schnee da oben! 

 

Noch was, die letzte Nachricht von Schnitzi heute war: Fuck off Rad...Powder!

Das stand auf einem Karton mit neuen Radschuhen, die ich mir bestellt hatte...richtig, MTB-Schuhe für den Herbst! Aber den gibt`s ja seit diesem Wochenende nicht mehr!

 

 

Schnitzi - Lichtgestalt III Schnitzi - Lichtgestalt III
Schneefrei Schneefrei

Mini TTU erfolgreich beendet!

Ja,Ja, das liebe Wetter...Nachdem der Wetterbericht ja wirklich alles andere als gut war, waren wir schon etwas skeptisch bezüglich unseres Laufes am Samstag! Allerdings waren wir ja vorbereitet, und so hätte das ganze Projekt auch kürzer ausfallen können. Es war ja dann auch kürzer, allerdings aus anderen Gründen.

Aber der Reihe nach. Wir starteten also wirklich um 6.02 Uhr am Parkplatz; WIR, das bedeutete ich, Peter und Holger (aus Woringen) und natürlich Jacko, Holgers Jack-Russel Terrier. Wuschel war am richtigen Parkplatz (Iseler), wir eigentlich am falschen (Moorhütte), und so liefen wir erst um ca. 6.45 Uhr zusammen, nachdem Wuschel uns eingeholt hatte. Ich bin mir heute noch sicher, dass er im Auto geschlafen hat, als wir vorbeiliefen....er verneint dies natürlcih!

Matthias wurde schon am Unterjoch abgesetzt, da er nicht ganz so höhenmeter-affin ist, und lieber ein bisschen mehr Strecke machte. Er lief das Tal hinter bis zum Vilsalpsee, und nach einigen Kommunikationspannen trafen wir uns schließlich auch auf der LL-Hütte. Daran seht ihr schon, dass wir nicht bis Grän gelaufen sind, und das hatte eigentlich 2 Gründe (Regen ist nicht dabei)...erstens, die Runde, wie ich sie geplant hatte, dauert in Höchstform geschätzte 8h, und zweitens hatte Holger mit seinem Knie zu kämpfen, und so liefen wir einfach zur LL-Hütte runter und nach einer kurzen Pause weiter bis Tannheim. Dort hat uns dann der Regen doch noch erwischt. Wenn man aber bedenkt, wie der Wetterbericht an den Tagen zuvor war...!

 

Am Ende standen 4 Gipfel (Iseler, Bschießer, Ponten, Geißhorn), 38km und knappe 2200 Höhenmeter in unserm Wanderpass! Und natürlich waren wir auch wieder reicher an Erfahrung....man muss einfach starten....meistens wird`s besser als gedacht!

 

Die nächsten Projekte werden schon wieder geplant...evtl dann aber schon mit Tourenski (Für Peter: Das sind die langen Latten an den Füßen, mit denen man auch bergab fahren kann...manche zumindest), wenn ich mir den Wetterbericht so anschaue!

Morgenerwachen II Morgenerwachen II
Wer braucht einen Wetterbericht??? Wer braucht einen Wetterbericht???

TTU steht!

Jetzt steht`s fest....wir starten auf jeden Fall am Samstag zu unserem persöhnlichen TT Ultra. Wenn`s uns wirklich total verregnet, dann fällt die Runde einfach kürzer aus! Wir entscheiden also spontan, wie lange es wird. Peter K. ist voll motiviert und freut sich schon, dass er endlich - nach der überragenden Woch beim TAR was das Wetter angeht - auch mal bei schlechtem Wetter laufen darf! Ich werde ihn dann bei Nässe, 3 Grad und Wind daran erinnern.

 

Anbei noch Fotos von unserer Hochvogel Aktion letzte Woche...vielleicht als kleine Motivationsspritze für den einen oder anderen. Sowas erlebt man nur, wenn man`s macht!

 

See you on Saturday, 6.00 a.m. sharp!

"Mondsüchtig" - Beim Aufstieg zum Hochvogel, ca. 4.45 Uhr! "Mondsüchtig" - Beim Aufstieg zum Hochvogel, ca. 4.45 Uhr!
"Morgenerwachen" - Blick Richtung Osten, kurz unter dem Gipfel "Morgenerwachen" - Blick Richtung Osten, kurz unter dem Gipfel
"Nebelmeer" - Beim Abstieg wieder Richtung Hinterhornbach "Nebelmeer" - Beim Abstieg wieder Richtung Hinterhornbach

Jetzt wird`s ernst!!!

Jetzt wird`s langsam akut mit unserem Ultra! Auch wenn das Wetter nicht so toll angesagt ist, ich denke wir sollten trotzdem starten! Wenn`s ganz brutal wird, könnten wir ja auch....aber daran wird kein Gedanke verschwendet!

 

Die Strecke steht auch. Wir werden wohl auf der Ost-Seite nur bis auf Höhe Schattwald laufen, dann runter ins Tal - eben nach Schattwald - und da dann nochmal kurz auf der anderen Seite bergauf und zurück zum Parkplatz!

 

Pause ist erst im Supermarkt in Grän geplant, da ist`s einfach billiger als auf der Landsberger-Hütte.

 

Treffpunkt bleibt 6.00 Parkplatz Iseler! Stirnlampe würde ich mal empfeheln. Wir waren letzte Woch etwas früher unterwegs Richtug Hochvogel....bis 7 war`s echt sauber dunkel!

 

Ich hoffe wir sehen uns am Samsatg.....

Tannheimer-Tal Ultra am 10. Oktober

Hart wird der der Hartes tut!

Wie angekündigt werden wir wohl - sollte das Wetter einigermaßen mitspielen - unseren Lauf Rund um das Tannheimer Tal angehen. Konkret wird`s der Samstag werden. Start ist um 6.00Uhr am Parkplatz der Iseler-Bahn; ich denke da wird`s auch schon langsam hell, also wird eine Stirnlampe nicht nötig sein. Wie wir genau laufen - vor allem zurück - ist noch nicht klar...allerdings werden wir den Gipfel der Rohnenspitze wohl auslassen...also Iseler, Bschießer, Ponten, Zierlers-Eck, Geißhorn; dann unterhalb vom Rauhorn durch Richtung Landsberger-Hütte. Dort ist mal eine kurze Kalorien-Aktion geplant, bevor es dann weitergeht Richtung Neunerköpfle, bzw. ins Tal zum Haldensee/Grän. Dort werden wir dann die Straße überqueren und kurz auf dem Radweg bzw. auf der Straße Richtung Pfronten laufen. Von da aus geht`s dann links hoch ins "Himmelreich" (was nach einer geschätzten Laufzeit von bis dahin 4-5 Stunden wohl auch passend ist) und weiter zurück Richtung Parkplatz! Der Karte nach gibt`s da ein paar Fahrwegen und Wanderwege; evtl. müssen wir auch mal ein bisschen querfeldein....bin gespannt wie das wird.

Es haben auch schon einige Lauf-Kempen zugesagt. So wird uns (uns heisst übrigens immer Bernd, Peter und mich) wohl noch Markus Rothärmel und unser großes Teeeeeeeeam vom TAR um Wuschel und Michi begleiten. Andere befreundete Läuferinnen und Läufer werden vielleicht noch dazu kommen, was uns natürlich freuen würde! Also nochmal der Aufruf an alle, die sowas mal ausprobieren wollen....Los geht`s!

Wir sehen uns am Samsatg am Parkplatz der Iseler Bahn um 6.00 Uhr sharp!

 

P.S.: Consti wurde gar nicht erst gefragt...der muss mit! Einer muss mir ja mein Essen tragen!

TAR 2009 Abschlussbericht

Das kleine TEAM 2009 Bernhard, Peter, Bernd, Jox Das kleine TEAM 2009 Bernhard, Peter, Bernd, Jox

Jetzt ist es fast schon eine Woche her dass wir in Latsch angekommen sind, und immernoch flimmern ständig Bilder des diesjährigen Laufes durch meinen Kopf. War einfach wieder eine super Woche! Wie hat es Peter gestern so trefflich formuliert: Super Wetter, keiner verletzt und alle durchgekommen....was will man mehr! Ja, was will man mehr! Nächstes Jahr werden wir (zumindest Bernd und ich) wohl mal pausieren. Allerdings stehen schon wieder andere Projekte auf unserem Zettel. Ich kann aber auch sicher sagen, dass es nicht das letzte Mal gewesen sein wird, dass wir am TAR teilgenommen haben. Wir werden sehen!

Wir halten euch auf dieser Seite auf dem Laufenden und es ist auch wieder ein kleiner Vortrag für alle Interessierten geplant. Irgendwann im Herbst! Dort gibt`s dann wieder ein paar lustige Geschichten für euch und sicher auch wieder ein paar tolle Fotos (die wir ja dann vom Veranstalter bekommen). Vielleicht können wir ja den einen oder anderen dazu bewegen das Projekt TAR einfach mal anzugehen! Ob man`s schafft weiß man ja immer erst wenn man es auch probiert!

Jetzt freu ich mich erst mal auf den Winter und dass ich dem Bernd mal das Skitourengehen näher bringen darf (davon weiß er zwar noch nichts, aber was kann ich schon für seine Unwissenheit!)!

 

Bedanken möchte ich mich bei allen die dabei waren (Sabine, Gerti, MANNE, Rainer, Horst, Michi, Wuschel usw. usw.), weil ohne Mitstreiter wäre es sicher nur halb so schön geworden. Ganz besonders allerdings muss ich wohl der KIRA von Orthomol danke sagen. Sie hat immer unser Nachwettkapfessen transportiert und uns z.B. auch unsere Jacken abgenommen, wenn`s in der Früh noch etwas frisch war! Ich hoffe auf ein baldiges wiedersehen!

 

Bis denne!

 

Jox

 

Bernd und ich haben den TAR 2009 gut überstanden....Genauers mit vielen Fotos folgt in den nächsten Tagen!

Spruch des Tages: „Welcome in the house of pain..."

7. Etappe Mals - Schlanders

Eigentlich dachte ich, dass wenn wir den 4. Tag hinter uns haben, dann ist alles überstanden, dann kommen wir auch an, wenn nicht eine Verletzung oder ähnliches hinzu kommt. Doch der 6. Tag war schon anstrengend und der 7. war nochmal knüppelhart, da es zum höchsten Punkt auf die 3070m hohe Rappenscharte ging. Wir liefen die ersten Kilometer auf Teerstraße und dann in einem Stück 2100hm hinauf zur Rappenscharte. Die ersten ca. 18km über Forstwege zogen sich unendlich, da das Feld sehr eng beieinander war und man teilweise eine richtige Polonaise gehen mußte. Es ist schwer, wenn man nicht seinen Rhythmus laufen kann. Zum Überholen zu schmal oder es macht auch keinen Sinn, denn man müßte manchmal 20,30,40 Personen auf einmal überlaufen um in einer freien Lücke sein Tempo machen zu können. Also paßt man sich an. Die letzen 3km ging es sehr steil 1400hm über riesige Schotterfelder in Serpentinen bis zum Gipfel. Dort hörte man von weiten schon einen Tubaspieler, der versuchte uns mit „Von den blauen Bergen kommen wir…“ nach oben zu locken.

Auf der anderen Seite der Scharte ging es sehr steil, gefühlt senkrecht, in einem Stück 2400hm schonungslos für die Knie die letzten 15km hinab in den Zielort Schlanders.

4.+5.+6. Etappe Galtür - Scoul - Bergsprint Scoul - Scoul - Mals

Auf dem Piz Clünas 2793m Auf dem Piz Clünas 2793m

Nachdem Michi 2 Tage wegen seines Magen-Darm Infekts nicht mit dabei war, konnte er heute auf der 6. Etappe wieder mitlaufen. Und wie! Wuschel und er legten gleich von Anfang an ein derartiges Tempo vor, dass Bernd und ich am ersten Berg nicht mehr folgen konnten….aber der Reihe nach! Nach 2 Tagen in Scoul, an denen wir nicht online gehen konnten legten wir heute also die 6. Etappe von Scoul nach Mals zurück. Die 4. Etappe von Galtür nach Scoul beschreiben wir deshalb auch nicht so ausführlich; schaut euch einfach die Fotos an…Bilder sagen ja eh oft mehr als 1000 Worte; was allerdings erwähnenswert war, wir hatten an diesem Tag 2700Hm im Abstieg…das war schon hart! Am Tag drauf folgte dann fast schon ein Ruhetag. Bergsprint in Scoul; das heisst 6km und ca. 950Hm NUR bergauf…wobei dass bei uns mit „Sprint“ jetzt nicht so viel zu tun hatte; wir schafften die Etappe trotzdem knapp über einer Stunde. Es geht also doch…1000Hm/Stunde sind ein durchaus realistischer Parameter für Training und Berglauf (zumindest für keine reinen Bergläufer).

Aber jetzt zu heute: 37km offiziell (Bernd hatte über 40km auf seiner Uhr) und „nur“ 1400Hm ließen uns das ganze in annehmbaren 4h 21min bewältigen. Mir fiel das ganze heute echt brutal schwer und ich war auf den letzten 5km schon sehr an das endlos Gerenne vom letzten Jahr erinnert. Teerstraße bzw. Radweg und das auch noch bergab…das wird nicht mehr meins. Da lauf ich echt lieber ein bisschen länger dafür mehr auf Wanderwegen bzw. Trails; egal, schon vergessen. Schließlich leben wir noch und langsam glaube ich, das meiste spielt sich da eh im Kopf ab. Man sagt dass zwar immer so dahin, alles Kopfsache, aber 5km sind ja wirklich nicht weit…wie weit es einem allerdings dann immer vorkommt, wenn die Birne schon etwas weich ist…Wahnsinn!

Aber morgen wird`s wieder besser…für mich zumindest! Morgen gehen wir auf über 3000m und Km-mäßig wird`s etwas kürzer als heute. Dann sind wir schon in Schlanders und eine überragende Woche neigt sich schon wieder dem Ende zu. Was es jetzt schon zu sagen gibt, die Strecke ist ungefähr 10000mal besser als die Ostroute, und sollte ich das Ganze nochmal machen, dann sicher erst in 2 Jahren. Bis dahin hat sich der Kopf auch wieder erholt. Jetzt bereiten wir uns erst mal auf die Nudelparty vor, und morgen früh um 8 heißt es dann wieder: Highway to Hell auf die fast schon letzte Etappe des TAR 2009….

Keep on Rockin`the Mountains

3. Etappe St. Anton - Galtür

Jox mit Ox Jox mit Ox

Dritte Etappe, wir haben es hinter uns gebracht. Es war wieder eine wunderbare Strecke, bei genialen Wetter; schade nur, dass man eigentlich keine Zeit hat  stehenzubleiben.

Heute morgen um 8 beim Start hatte es kühle 2 Grad, aber wir machten nicht den selben Fehler wie gestern, sondern wir stellten uns bei der Startaufstellung weiter vorne rein. Hat zwar den Nachteil, dass wir ein schnelles Anfangstempo haben, aber wir können vorne frei laufen. Es war ein langer 14km Anstieg mit 1400hm hinauf zum 2700m hohen Kuchenjoch, Jox‘ Highlight des Tages, aber es gab dort keinen Kuchen, Jox tat rasend. Anschließend ging es sehr steil hinab auf 1700m zur Konstanzer Hütte und gleich wieder 1000hm rauf zum Schafbichljoch. Was der Wahnsinn ist, manche Läufer schleichen derartig bergab, ich bin mir sicher, die waren noch nie in den Bergen. Leider habe ich heute ein bisschen geschwächelt; ich hatte einfach keine guten Beine. So war ich froh, dass Jox meine Ausrüstung nahm und ich so auf meinen Rucksack verzichten konnte. Beim Abstieg vom Kuchenjoch hab ich mir noch einen Stecken abgerissen, so dass er mir dort auch noch ausgeholfen hat (er mit einem Stock, ich mit zwei), worüber ich sehr froh war.

Die letzten 4 km nach Galtür ging es teilweise auf Radwegen und der Strecke, die im Winter die Loipe ist , noch leicht bergauf, was uns allen noch ziemlich weh getan hat. Bernhard und Peter sind heute 10min vor uns rein, aber wir waren alle doch sehr flott unterwegs und haben zumindest heute über 130 Teams hinter uns gelassen.

Langsam schwinden doch bei einigen die Kräfte, bzw. haben sie sich übernommen, da jeden Tag mehr ausscheiden; entweder wegen Verletzung, so z. B. heute eines der Top-Teams Storck/Dippacher, da sich Storck einer Bänderverletzung am Fuß zugezogen hat. Wuschels Partner Michi hatte sich heute Nacht das Essen des gesamten Tages nochmal durch den Kopf gehen lassen, so dass er auch nicht an der Start gehen konnte. Wuschel lief also heute mit uns, und vermutlich wird Michi morgen auch nochmal pausieren müssen.

 Beim letzten Anstieg kam uns auch noch eine Läuferin eines Top-Teams (Salomon) entgegen, die nichts mehr essen konnte und so auch „leer“ war.

Apropos Essen: Das hier unsere Stärke liegt, dürften die meisten wissen, also was isst man so an einem Tag:

Frühstück:

2-3 Semmel mit Marmelade (kein Vollkorn), Magnesium flüssig 250ml, Amino-Tabletten, bzw. flüssig, Wasser, Orthomol immun u. ä.

An jeder Verpflegungsstelle: 2 Gels, 2-3 Becher Wasser, Orangen, Melonen, Nußzopf, Iso-Getränk; nebenbei wird hier immer auch die externe Trinkflasche aufgefüllt

Eigene Verpflegung: Ca. 2 Liter Wasser, 2-3 Gels, 2-3 Riegel

Im Ziel: Alles was geht! Heute 0,5l Regenerationsdrink, 1 Liter Cola, Kässpatzen, 1 Paar Landjäger mit Brot, Cornyriegel, 3 Stück trockenes Brot…  (und das jeder!)

Anschließend aufs Zimmer, duschen, kurzes Schläfchen und um 18 Uhr, - ja richtig – zum Essen.

22 Uhr Bettruhe!

Die Mädels vom Orthomol –Team, Gerti Ott und Sabine Kraus, haben heute leider das Podest knapp verpasst….sie wurden aber hervorragende 4. Wir arbeiten uns langsam nach vorne, liegen gut im Mittelfeld, momentan auf Platz 96, Bernhard und Peter auf Platz 95.

Nochmal kurz zu Matthias! Er  hat sein Vorhaben sub 10 bereits in Köln realisiert. Gratulation zu seiner Top-Zeit von 9:58 Std. Starke Leistung.

Bis morgen

2. Etappe Lech am Arlberg - St. Anton

Zum Valluga-Grat Zum Valluga-Grat

Die zweite Etappe liegt bereits hinter uns; hart war`s, aber auch schön! Aber leider gibt es nicht nur positives zu berichten. Bernd und ich haben ja nun bereits 9 Etappen (2008 und 2009) hinter uns, und leider muss ich zugeben, dass wir heute wohl taktisch fast schon versagt haben. Wie immer stellten wir uns hinten an, was uns sonst ja motivatorisch immer voll gepuscht hat. Wir konnten so nämlich anfangs immer ein paar Teams überholen, bis wir uns dann – wie üblich – im Mittelfeld einreihen konnten. Also, wie immer, hinten rein und los! Nachdem der Start auf Grund der doch etwas frischen Temperaturen (es hatte um die 0 Grad, gefühlte minus 20) UND Schnees am Valugagrat auf 10 verschoben wurde, ging es um 10 los und tatsächlich überholten wir anfangs wieder recht kräftig….bis km 2! Dann war Stau. Nicht dass wir viel schneller laufen hätten können, aber halt schon ein bisschen, und das nervt einen spätestens nach 10min tierisch. Wir konnten einfach nicht unser Tempo laufen, was für mich fast anstrengender war als zu schnell zu laufen. Gott sei Dank regt ich mich ja nie auf, und so ging`s dann erst mal die erste Stunde etwas gemächlich zur Bergstation der Rüfikopfbahn- Bergstation (2350m). Kurz vorher wurde es mir allerdings doch zu bunt und ich hab einfach querfeldein ein paar Läufer überholt. Wie ich oben schon erwähnt habe war ich dann gar nicht viel schneller, konnte aber eben mein Tempo laufen bzw. gehen, und alles war wieder gut. Nach kurzem Abstieg und ca. nochmals 200Hm Aufstieg konnten wir dann schon die Valluga-Bergstaion sehen und so ging`s dann in sanftem auf und ab – optimal zum locker laufen – zu den letzten 600Hm über den Valluga-Grat. Jeder der schon mal in St. Anton beim Skifahren war kennt dann den Rest der Strecke. Runter zur Ulmer Hütte (wieder im Gänsemarsch, brutal steil mit Seilsicherung) und dort zur letzten Verpflegung. Das Gesicht von Peter wird mich mein Leben lang verfolgen…es gab nämlich keinen Kuchen (mehr). Von der Ulmer-Hütte dann wenig spektakulär Ziehwegen der Talabfahrt folgend bis in Ortszentrum St. Anton. Da wir heute mehr Hm im Abstieg hatten als im Aufstieg ist jeder aus unserm Lauftreff (eben wieder Bernhard, Peter, Bernd, Jox) gespannt wie`s morgen so geht.

Im Ziel erwartete uns dann mein Vater, der das schöne Wetter zu einem Kurztrip nach Anton nutzte. Dort dann wieder „all in“ statt „all out“ und jetzt wieder abliegen und auf die Nudelparty um 18.00 Uhr warten. Wir haben auch wieder Fotos geschossen….viel Spaß beim anschauen.

Noch was…Sportskamerad Matthias war heute beim Langdistanz-Triathlon in Köln am Start. Wenn wir unsere Stöcke nicht brauchten haben wir ihm kräftig die Daumen gedrückt. Mal sehen was er so zu berichten hat.

Ich hoffe wir können morgen wieder so unkompliziert online gehen….dann gibt`s wieder mehr. Den Spruch der nächsten Renntage habe ich eh` schon im Kopf.

 

So long, and KEEP ON RUNNING!

 

Jox

1. Etappe Oberstdorf - Lech am Arlberg

Auf der Mindelheimer Hütte Auf der Mindelheimer Hütte

Es ist so weit! Heute ging es also wider los zum Transalpine Run 2009! Nach einer ausgiebigen Nudelparty gestern im Oberstdorf-Haus fuhren wir gestern nochmal nach Hause um dann heute morgen gegen 7 Richtung Oberstdorf aufzubrechen. 35km und ca. 2500Hm lagen vor uns und eigentlich waren die Vorzeichen für den heutigen Tag auch gut. Nach Regen in Oberstdorf und Schneefall(!) auf 2000m erwartete uns heute morgen strahlender Sonnenschein und frische 7 Grad am Start. Um Punkt 10 Uhr ging es dann – wie üblich – mit AC/DC los….Wir – das waren Peter, Bernhard, Bernd und Ich – versuchten möglichst schnell unseren Rhythmus zu finden, was mit fast 500 Mitläufern gar nicht so einfach war. Raus aus Oberstdorf und dann hoch Richtung Skiflugschanze am Freibergsee vorbei Richtung Fidere-Scharte. Oben lag dann tatsächlich noch ein bisschen Schnee, der uns allerdings nicht weiter störte. Es waren ja schon ein paar Läufer vor uns durchgekommen. An der Mindelheimer-Hütte war erst mal essen angesagt (Foto); hier sieht man schon dass bei uns def. Der Erlebniswert im Vordergrund steht. Der Strudel war echt lecker, allerdings kann man bei den Preisen schon etwas nachdenklich werden. Runter dann Richtung Tannbergpass und weiter Richtung Lech.

Bis auf ein paar schmierige Stellen eben vom Regen und vom Schnee gestern Nacht war die Strecke super zum laufen und nach knapp 6 Stunden waren wir dann im Ziel; jetzt ist erst mal essen angesagt bei der Nudelparty mit unsern Mitstreitern.

Ich glaub ich kann bereits nach der ersten Etappe sagen, dass diese Streckenführung von Oberstdorf nach Südtirol für mich sicher die attraktivere ist. Zwar nicht so lang, dafür aber viel alpiner und auch – für mich – landschaftlich schöner.

Wir werden sehen wie`s morgen weitergeht. Jetzt zählt die Regeneration – die bekanntlich ja völlig überschätzt wird. Die Sieger brauchten übrigens 3h 35min…wie sowas geht wird mir immer ein Rätsel bleiben.

Trainingslauf 1. Etappe des Transalpine-Run

Während Jox noch beim Kurzurlaub weilte, bin ich zusammen mit Orthomol-Team I+II und "Wuschel", der ebenfalls beim TAR startet, einen Teil der 1. Etappe vom kommenden Samstag gelaufen. Bei absolut Berglaufunwürdigen Wetter mit Regen und Niesel sind wir vom Parkplatz der Fellhornbahn über die 2200 m hohe Fiderescharte, hinunter zur 2000m hoch gelegen Mindelheimer Hütte gelaufen. Trotz der äußerst rutschigen und schlammigen Wege und Pfade sind uns überraschend viel asiatische, sowie befellte Berggemsen begegnet. Rainer hätte sich gern bei einer warmen Suppe auf der Mindelheimer Hütte aufgewärmt, während Wuschel und ich das Hirschgulasch bevorzugt hätten, doch beide Speisen vielen der Kälte zum Opfer, da wir lieber wieder schnell absteigen wollten, um uns nicht so kurz vor der Start noch eine Erkältung zu holen.

So gings hinab bis zum Einstieg in den Schrofenpass, zu dem wir aber nicht mehr aufstiegen, sondern durch das Rappenalptal zurück zum Parkplatz liefen. So kamen nach 4:45 Std letztendlich auch 20km mit 1700hm zusammen.

Inferno-Triathlon

ja, ja, rauf gehts... ja, ja, rauf gehts...

"Also mal ohne Flax" ... der Inferno ist wirklich ne harte Nummer. Aber wir alle (Consti Pade und sein Bruder, eine super Betreuer für uns) haben es geschafft, das ist erstmal das Wichtigste. Aber der Reihe nach:

Schon der Freitag, das Einchecken ist ein Triathlon. Es gibt drei Wechselzonen, folglich an drei versch. Stellen seine Wechselbeutel abgeben. Da waren wir schon mal vier Stunden unterwegs. Das Wetter versprach nicht so toll zu werden, was sich letztendlich leider auch bestätigte.

Am Wettkampfmorgen waren wir um viertel vor sechs am Schwimmstart und - es war stockdunkel. Bei der Wettkampfbesprechung sagte man uns, dass es rechtzeitig zum Start hell wird, aber man werde ein Schloß, welches sich in unmittelbarer Nähe des Schwimmausstieges befindet, beleuchten, so dass man sich leichter orientieren kann. Richtig zum Schwimmstart, es hatte 14 Grad, das Wasser 21, wurde es hell, aber jetzt sah man auch, dass es sehr bewölkt war.

Man mußte den Thuner See 3,1 km schräg durchqueren und so stieg Jox nach 52 Minuten, Consti und ich nach 58 min aus dem Wasser. Es folgten nun 97 km auf dem Rennrad mit 2150hm, teils in Vollschiffe. Beim ersten Anstieg der schon nach ca. 500 Meter nach der Wechselzone begann, überholte mich Consti schon und zog davon. Nach 15 km hatte ich starke Schmerzen im unteren Rücken, so dass ich anfangs bergauf viel im Stehen fahren mußte. Es folgte eine 40km lange Flachpassage, wo man wieder etwas Zeit gutmachen konnte. Doch zum Schluß gings die große Scheidegg hinauf, knapp 1400hm auf 18 km. Hier gab es ein paar Rampen mit 18 und 20 % Steigung, bei der einige abstiegen und ihr Rad schoben. Hier hatte es eklige, nasse 8 Grad. Bei der anschl. Abfahrt nieselte es und es herrschte so starker Nebel, dass die Sichtweite teils nur 20 Meter betrug.

Beim Wechsel zum MTB hatten Consti und Jox schon eine Stunde auf mich rausgefahren. Nun ging rauf auf die kleine Scheidegg, 30 km und 1200 hm. Auch hier, wie schon beim Rennrad, mußte ich mich ein paarmal auf dem Boden ablegen und den Rücken dehnen. Die anschl. Abfahrt runter nach Wengen war im Platzregen und in einer Schlammstrecke, die es in sich hatte.

In Stechelberg nun der Lauf auf das Schilthorn 25 km und 2200 hm. Laufen fiel mir viel leichter als das Radfahren. Die ersten km raus aus dem Tal, und rauf nach Mürren auf 1650m konnte man alles laufen. Aber ab hier wurde es richtig steil, da macht man 1000hm auf 6 km. Da war nicht mehr viel mit laufen, es war eher German-Walking.

Der "Zieleinlauf", der letzte km zur Gipfelstation, ist sehr felsig, ein etwa 100m langer Weg über eine Grat und unzählige Stufen nahezu senkrecht nach oben - dachte nicht das man für 1 km ne knappe halbe Stunde braucht.

Tja, Consti und Jox haben mir ordentlich eine eingeschenkt. Ich blieb ganz knapp unter 13 Stunden, aber die beiden haben in 10:19 (Consti) und 10:38 (Jox) gefinisht. Mit 12 Std. hatte ich gerechnet, eine drüber, was solls.

Unser Dank gilt besonder Constis' Bruder Raphi, der uns als Betreuer begleitet, uns chauffiert, versorgt, moralisch unterstützt und super Photos geschossen hat, die wir für Euch bei Photos eingestellt haben.

 

Video des Schweizer Fernsehens DRS 1

 

5500 is not just a number... INFERNO 2009!

 

Berglauftraining Iseler II

Am Mittwoch, 19.08. haben wir einen letzten Berglauf vor dem Inferno am Wochenende gemacht. Wieder hatten wir super Wetter und so saßen wir um kurz nach sieben auf einer Bank unterhalb des Gipfels des Iseler und beobachten 27 Gemsen bei ihren Bergläufen. Jox steckte noch das Eiger-MTB-Rennen vom Samstag in den Beinen, so dass wir, auch im Hinblick auf das Rennen am Wochenende wieder den direkten Weg in Tal wählten. So saßen wir um viertel vor acht wieder im Auto auf dem Weg nach Hause.

Morgen früh gehts los Richtung Interlaken/CH zum Inferno. Schon der Freitag wird etwas stressig werden, da man hier bei drei versch. Wechselzonen einchecken muß, welche relativ weit auseinander liegen. Bis spät. 17 Uhr muß alles erledigt sein, anschl. Wettkampfbesprechung und Pasta-Party im Sportzentrum Mürren auf 1600 Meter Höhe, unterhalb des Schildhornes. Dann ab ins Bett, 4 Uhr aufstehen, denn um 6:30 Uhr gehts ins Wasser...

Hoffen wir, dass das Wetter mitspielt und wir das Ziel auf dem Schilthorn in 3000 Meter Höhe noch vor der Dunkelheit erreichen...

Berglauftraining Iseler - Wannenjoch

Auf dem Schmugglersteig Auf dem Schmugglersteig

Am heutigen, Freitag, 07.08. waren wir bereits um viertel nach sieben auf dem Iseler. Für den Aufstieg von der Talstation bis zum Gipfel brauchten wir ne knappe Stunde. Auch heute hatten wir wieder gigantisches Bergwetter. Im Osten ging die Sonne auf, im Westen war Vollmond, ein Wahnsinnsanblick. Über den Schmugglersteig sind wir rüber zum Wannenjoch und von hier nahezu senkrecht durch ein ausgetrocknetes Bachbett (wir hatten uns ein wenig verfranzt) ins Tannheimer Tal und zurück zum Auto.

Für diese 15km mit 1000 hm benötigten wir 2 1/2 Stunden. Die Strecke ist wunderschön, abwechslungsreich, mit tollen Ausblicken in die Allgäuer Berge und das Tannheimer Tal. Diese Runde eignet sich hervorragend für einen kleinen Feierabend-Berglauf...

Berglauftraining Gaishorn - Landsberger Hütte

Strudel-Jox Strudel-Jox

Am Mittwoch, 05.08. sind wir beide ins Berglauf-training eingestiegen. Treffpunkt "Lagune" in Grönenbach, 6 Uhr. Auto am Vilsalpsee abgestellt und nach 200 Meter gings schon rauf Richtung Geishorn. Jox hat die direkte und somit auch steilste Route durch Büsche, Bäume, Kuhtrampelpfade, Biotope gewählt und so waren wir auch schon nach knapp 90 Minuten auf dem Geishorn. Über die Südseite abstiegen, vorbei  zum Schrecksee zur Landsberger Hütte. Es ist gigantisch schön, in aller Früh in den Bergen, man trifft mehr Tiere als Wanderer, der Wahnsinn.

An der Landsberger Hütte sind wir kurz eingekehrt, anfangs hat sich Jox geweigert, Nahrung zu sich zu nehmen, aber dem Topfenstrudel konnte er dann doch nicht widerstehen. ;-)

Beim Abstieg von der Landsberger Hütte zum Vilsalpsee, war dann schon jede Menge hochdeutscher Menschenverkehr, so dass man jedem nur empfehlen kann zu dieser Jahreszeit so früh wie möglich in die Berge zu gehen.

Nach knapp vier Stunden, 20 km und 1500 hm waren wir wieder zurück und stiegen mit gefühlten doppelt so dicken Oberschenkeln ins Auto.

 

Widdersteinlauf

Gleich mal vorweg, wer eine super Laufveranstaltung in unserer Region sucht, der ist beim Widdersetinlauf definitiv richtig! Meldegebühr von nur 18€, kein zu großes Starterfeld und lauter richtig entspannte Läufer! Meist geht es nicht um irgendwelche Bestzeiten, sondern JEDER hat Respekt vor der Strecke. Die ist allerdings wirklich für jeden machbar. Bis auf ein Stück mit Seilsicherung (die aber nicht nötig wäre) geht es auf mittelsteilen Spazierwegen rauf und auch wieder runter. Insgesamt gibt es 4 Verpflegungsstellen und das Kuchenbuffet im Ziel ist sensationell. Da wünscht man sich fast eine längere Strecke....aber nur weil man dann noch mehr Kuchen essen könnte.

Zusätzlich gab es diesmal kein Finisher-Shirt, sondern eine Sigma Stirnlampe und ein alkoholfreies Bier....so gesehen sind die 18€ wirklich gut investiert. Wetter hat auch gepasst und wir (Bernd und Jox) haben einige Transalpine-Run Mitstreiter wieder getroffen und auch nette neue Leute kennengelernt.

 

Fazit: Macht da mit Leute...nächstes Jahr halt dann!

 

www.widdersteinlauf.de

 

 

Trainingsrunde aufs Neunerköpfle

Höhenprofil Höhenprofil

Am Dienstag fuhren wir zusammen mit Markus Rothärmel und Consti Pade mit dem MTB Richtung Tannheimer Tal. Von Oy-Mittelberg gings über die Buronhütte, vorbei am Breitenberg Richtung Tannheimer Tal. In Grän dann eine kurze Cola-Brezen-Pause und dann am Haldensee rauf aufs Neunerköpfle. Während Markus und Consti davonzogen, hat sich Jox meiner erbarmt und mich die Serpentinen rauf hochgezogen. Danke! Die letzten Meter (fast) bis zum Gipfel mußten wir ein paarmal schieben, auch um einem evtl. Bull-Riding zu entgehen.

Bei der anschl. Abfahrt ist Consti vor einer 180°-Kehre gestürzt und es hat ihm ein wenig die Tapete abgezogen. Aber er biss die Zähne zusammen und wir konnten gemeinsam bis zum Auto zurückfahren.

Es war eine super 4 1/2 Stunden-Ausfahrt mit 75 km und 1800 hm bei gigantischen Bergwetter.

Roth ist keine Farbe

Nach einem ganz schweren Radunfall in der Vorbereitung zum IM Klagenfurt 2006 mit etlichen Monaten (!) Reha ist Markus endlich auf die große Bühne des Triathlons zurückgekehrt! Gratulation von GEFRO-Seite!

 

Die Guten kommen wieder!

 

P.S.: Markus war übrigens auch der, der mich zum Triathlon gebracht hat!

 

Denk dran Brägel, der Winter naht, und diesmal kommst du mir nicht aus!

 

Hauptsache bergauf!

 

Dann eben nicht...

Der Morgen hatte eigentlich sehr schön angefangen. Um sechs Uhr morgens auf der Fahrt nach Ehrwald, sah das Wetter Richtung Tiroler Berge eigentlich sehr vielversprechend aus. Dort angekommen hatte es frische 8 Grad, das obere Drittel der Zugspitze war schneebedeckt. Beim Einchecken sagte man uns, dass um 8 Uhr entschieden wird, ob bis zur Sonnalpin gelaufen wird oder ob man eine Alternativroute wähle. Bis 2200m Höhe lag Schnee, aber der sollte im Lauf des vormittags wegschmilzen.

Bei der Startnummernausgabe traf ich den Consti Pade, der mit uns beim Inferno startet. Am Start wurde bekannt gegeben, dass im Gipfelbereich 60 cm Neuschnee liegt und es dort mit -4 Grad zu kalt sei, daher wählte man die Alternativ-Route zur Grubigalm in Tirol. 13 km mit 700hm.

Weiter sollte erst um 10.30 Uhr, also 1 1/2 Stunden später gestartet werden. Das war für mich und Consti eine zu große Enttäuschung, daher entschlossen wir uns nicht zu starten und fuhren nach Hause. Dann eben nächste Woche zum Widdersteinlauf und hoffen, dass nächstes Jahr die warme Jahreszeit zuverlässiger wird.

Auf zum Zugspitzlauf...

So, die Woche war ich faul, nur einmal kurz schwimmen und ne Runde laufen, denn Sonntag früh gehts zum Zugspitzlauf. Jox nimmt sich eine Auszeit, so fahr ich allein und treff den Consti, der dort, wie auch beim Inferno startet.

Die Wettervorhersage ist gar nicht so schlecht. Am Start soll es 7 Grad haben, bis zum Gipfel kühlt es dann immer mehr ab, so dass für den Zieleinlauf +/- 0 Grad angesagt sind. Mit leichten Schneepassagen sollte man rechnen, jedoch werden die vorhergesagten Windböen von bis zu 60 km/h unangenehmer werden.

Also eigentlich auch nicht anders wie derzeit hier bei uns...

 

Bis denne...

Radmarathon Tannheimer Tal

Kurz vor dem Start...Jörg, Jox, Matthias, Josch Kurz vor dem Start...Jörg, Jox, Matthias, Josch

Nachdem Bernd sich in Roth über die Ironman-Strecke versuchte, startete ich beim zum ersten Mal statfindenden Radmarathon. Mal vorweg, war top organisiert und echt zu empfehlen. Strecken gibt`s auch 3 zur Auswahl und sowohl Hobby-Sportler als auch "Profis" kommen voll auf ihrer Kosten!

Das Wetter hat Gott-sei-Dank gehalten und nach knapp über 7 Stunden war ich dann doch etwas erleichtert, als ich Ziel ankam. Höhenmeter waren es natürlich mehr, knapp 3000, aber bei der Streckenlänge ist das echt nicht so schlimm.

 

Insgesamt eine gelungene Verabstaltung und - wie bereits erwähnt - durchaus zu empfehlen.

 

Quelle Challenge Roth

Wechsel Swim-Bike Wechsel Swim-Bike

Eines gleich vorweg: Meine Endzeit betrug 10:59 Std.

Vor dem Start wäre ich über diese Zeit enttäuscht gewesen, im Ziel war ich dann froh, mit dieser Punktlandung noch die 11 Std-Grenze gepackt zu haben.

Das Rennen fing schon mit ein paar kleinen, teils selbstverschuldeten Pannen an. So begab ich mich auf den Weg zum Schwimmstart, hatte den Neo schon an, warf meinen Kleiderbeutel in den LKW und lief zur Startbox. Hier traf ich den Markus Kratzer aus Ottobeuren, kurzer Small-Talk und hier merkte ich, dass ich meine Schuhe noch an hatte. Klasse - wohin damit? Ich gab sie Markus, der seinen Wechselbeutel noch bei sich hatte.

Durch dieses Mißgeschick war ich dann in meiner Startgruppe einer der letzten, stieg über die Stufen in den Main-Donau-Kanal, machte 3-4 Schwimmzüge und schon viel der Startschuss. Klasse, ich war noch ca. 150 Meter von der eigentlichen Startlinie weg. Während des Schwimmens wurde mir noch zweimal die Brille heruntergeschlagen, so dass ich letztendlich mit der Schwimmzeit von 1:16 Std. nicht zufrieden war, weil mich das alles ein paar Minuten gekostet hat.

Der 1. Wechsel ging ganz flott, jedoch blieb ich beim Aufsteigen aufs Rad mit meinen bereits eingeklickten Radschuhen bei der Zeitmessung an einem Kasten hängen, so dass ich einen Schuh verlor. Also zurück, einklicken und los.

Radfahren war echt ok, jedoch die ersten ca. 40 km bis an den Kalvarienberg so viel Verkehr, dass man nicht richtig sein eigenes Tempo fahren konnte. Die Streckenmarshalls waren hier sehr streng und ließen das nebeneinander-fahren (auch im zulässigen Abstand) nicht zu. Hier wurden einige Zeitstrafen ausgesprochen. Auf der zweiten Radrunde frischte der Wind etwas auf, so dass diese etwas langsamer ausfiel. Mit einer Radzeit von 5:19, was knapp einem 34 km/h-Schnitt entspricht, bin ich zufrieden.

Für das Laufen war mein Wunsch diesmal unter 4 Stunden zu bleiben, was ich aber bei km 10 schon wieder verwarf. Ich bin zu schnell Rad gefahren, da meine Oberschenkel zumachten, so mußte ich bei der Verpflegung ein paar Gehpausen machen, was den km-Schnitt natürlich raufschraubte.

Die letzten 3 km der Laufstrecke sind leicht abschüssig, mit einen kleinen Schlußanstieg. Jedoch konnte ich hier anscheinend die letzten Sekunden gutmachen, so dass doch noch die 10 vorne stand.