Eines gleich vorweg: Meine Endzeit betrug 10:59 Std.

Vor dem Start wäre ich über diese Zeit enttäuscht gewesen, im Ziel war ich dann froh, mit dieser Punktlandung noch die 11 Std-Grenze gepackt zu haben.

Das Rennen fing schon mit ein paar kleinen, teils selbstverschuldeten Pannen an. So begab ich mich auf den Weg zum Schwimmstart, hatte den Neo schon an, warf meinen Kleiderbeutel in den LKW und lief zur Startbox. Hier traf ich den Markus Kratzer aus Ottobeuren, kurzer Small-Talk und hier merkte ich, dass ich meine Schuhe noch an hatte. Klasse - wohin damit? Ich gab sie Markus, der seinen Wechselbeutel noch bei sich hatte.

Durch dieses Mißgeschick war ich dann in meiner Startgruppe einer der letzten, stieg über die Stufen in den Main-Donau-Kanal, machte 3-4 Schwimmzüge und schon viel der Startschuss. Klasse, ich war noch ca. 150 Meter von der eigentlichen Startlinie weg. Während des Schwimmens wurde mir noch zweimal die Brille heruntergeschlagen, so dass ich letztendlich mit der Schwimmzeit von 1:16 Std. nicht zufrieden war, weil mich das alles ein paar Minuten gekostet hat.

Der 1. Wechsel ging ganz flott, jedoch blieb ich beim Aufsteigen aufs Rad mit meinen bereits eingeklickten Radschuhen bei der Zeitmessung an einem Kasten hängen, so dass ich einen Schuh verlor. Also zurück, einklicken und los.

Radfahren war echt ok, jedoch die ersten ca. 40 km bis an den Kalvarienberg so viel Verkehr, dass man nicht richtig sein eigenes Tempo fahren konnte. Die Streckenmarshalls waren hier sehr streng und ließen das nebeneinander-fahren (auch im zulässigen Abstand) nicht zu. Hier wurden einige Zeitstrafen ausgesprochen. Auf der zweiten Radrunde frischte der Wind etwas auf, so dass diese etwas langsamer ausfiel. Mit einer Radzeit von 5:19, was knapp einem 34 km/h-Schnitt entspricht, bin ich zufrieden.

Für das Laufen war mein Wunsch diesmal unter 4 Stunden zu bleiben, was ich aber bei km 10 schon wieder verwarf. Ich bin zu schnell Rad gefahren, da meine Oberschenkel zumachten, so mußte ich bei der Verpflegung ein paar Gehpausen machen, was den km-Schnitt natürlich raufschraubte.

Die letzten 3 km der Laufstrecke sind leicht abschüssig, mit einen kleinen Schlußanstieg. Jedoch konnte ich hier anscheinend die letzten Sekunden gutmachen, so dass doch noch die 10 vorne stand.