Tour de France-Training

 

18.08.08

Ich (Jox) war also die letzte Woche mit Constantin Pade und Gerhard Schnitzler im Campingurlaub in Frankreich. Das muss man sich so vorstellen: Wo ist der nächste Pass über den man fahren kann (erste Überlegung), und wo kann man da übernachten (erst der zweite Gedanke). Da Schnitze schon mehrmals auf Frankreichs Straßen unterwegs war, kannte er natürlich die guten und preiswerten Campingplätze. Erstes Ziel war dann bereits am Montag L`Àlpe d`Huez…nur einmal rauf und wieder runter….Pantanis Zeit von 37,xx Minuten wackelte, fiel aber nicht. Am Dienstag dann hinauf zum Col Du Galibier. Es ging halt einfach schlappe 3 Stunden nur bergauf; ich kann euch sagen, das sind mal richtige Pässe da in Frankreich. Ich kann nur jedem empfehlen, sich die Tour-Pässe mal vorzunehmen. Richtig hart wird es dann aber am nächsten Tag. Der Mont Ventoux stand nach einer kurzen Umzugsaktion auf dem Programm; das ist der Berg an dem Tour Fahrer Tom Simpson 1967 vollgepumpt mit Aufputschmitteln und Alkohol bei einer Etappe starb. Ein Bild zeigt uns vor seinem Denkmal, an dem Radsportler die den Berg (hoffentlich) ohne Doping bezwungen haben Radflaschen, Tachos…ablegen, um ihm auf irgendeine Art und Weise zu huldigen. Der Berg hat praktische keine Kehren…der Straßenbauer müsste meiner Meinung nach zur Strafe da jeden Tag einmal rauf mit dem Rad. Zweifach und ohne Proviant.
Am Donnerstag ließen wir’s dann etwas ruhiger angehen (kein großer Pass) und Freitag stand schon die Heimreise auf dem Programm. Alles in allem eine gelungene Woche mit viel Radfahren, viel Nudeln und viel dummen Gerede über Taktik, Form und Trainingszustand.

Am Sonntag war ich dann mit Consti noch auf dem Hochvogel. Langsam wirds nämlich eng Richtung Transalpine, und so sollte in den nächsten Tage wohl das Laufen etwas forciert werden.